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Diabetiker haben ein etwa dreifach erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Das haben britische Forscher bei einer Untersuchung von fast 10.000 Probanden entdeckt. Je höher dabei der durchschnittliche Blutzuckerwert der Teilnehmer war, desto grösser war auch ihr Risiko für Darmkrebs. Die Wissenschaftler beschreiben ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Cancer Epidemiology, Biomarkers and Prevention (Ausgabe vom 1. Juni).

„Offensichtlich existiert eine Verbindung zwischen abnormalem Zuckerstoffwechsel und erhöhtem Darmkrebsrisiko“, fasst Studienleiterin Kay-Tee Khaw von der Universität Cambridge die Ergebnisse der Untersuchungen zusammen. Die Wissenschaftler hatten einen direkten Zusammenhang zwischen dem Risiko für Darmkrebs und der Menge an so genanntem glykosylierten Hämoglobin im Blut gefunden.

Dieses glykosyliertes Hämoglobin besteht aus dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin, an den ein Zuckermolekül oder ein Teil eines solchen Moleküls angehängt ist. Es bildet sich bei Menschen, deren Blutzuckerspiegel für längere Zeit ungewöhnlich hoch ist. Je höher dabei der Zuckergehalt im Blut ist, desto mehr glykosyliertes Hämoglobin entsteht. Und je mehr von diesem veränderten Hämoglobin im Blut der Probanden enthalten war, desto höher war ihr Darmkrebsrisiko.

Dieser Zusammenhang galt auch für Patienten, die zwar nicht an Diabetes litten, deren Blutzucker jedoch aus anderen Gründen erhöht war. Daher vermuten die Forscher, dass beide Krankheiten möglicherweise eine gemeinsame Ursache haben könnten oder zumindest auf den gleichen Risikofaktoren basieren.

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