Gesundheit, Wellness, Medizin

Plötzlicher Kindstod: Durch einfache Vorsichtsmassnahmen könnten die meisten Todesfälle verhindert werden.

(jkm) – Bedeutende Risikofaktoren für den Plötzlichen Kindstod sind das Schlafen in Bauchlage und eine rauchende Mutter. Das zeigen die Resultate einer gross angelegten Studie unter Beteiligung 19 deutscher Universitäten und Institute. Durch einfache Vorsichtsmassnahmen könnten demnach die meisten Todesfälle verhindert werden.

Besonders wichtig sind richtige Schlafbedingungen wie Rückenlage und Schlafsack und das Vermeiden einer Überwärmung des Kindes, ermittelten die an der Studie beteiligten Mediziner. Auch sollte die Mutter zumindest während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensmonaten des Kindes auf das Rauchen verzichten.

Allein in Deutschland fordert der Plötzliche Säuglingstod jährlich beinahe 400 Todesopfer unter völlig gesund erscheinenden Kindern. Indem sie 500 Todesfälle von Säuglingen im ersten Lebensjahr analysierten und deren Lebensumstände mit denen von über 1.100 gesunden Kindern vergleichen, gewannen die Forscher nun detaillierte Einblicke in die Risikofaktoren – und damit Hinweise auf mögliche Ursachen.

Schläft das Kind in Bauchlage oder schläft es im Bett der Eltern, wenn die Mutter Raucherin ist, erhöht sich das Risiko für den Plötzlichen Säuglingstod demnach auf das 6-fache. Rauchen während der Schwangerschaft und Nicht-Stillen des Säuglings erhöhen das Risiko auf das 3- bzw. 2,7-fache. Ebenfalls bedeutende, jedoch kaum zu beeinflussende Risikofaktoren sind eine Frühgeburt (10-faches Risiko) und sehr niedriger sozio-ökonomischer Status der Mutter (3-faches Risiko). Herzrhythmusstörungen und bakterielle Infektionen scheinen dagegen nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.

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Bedeutende Risikofaktoren für den Plötzlichen Kindstod sind das Schlafen in Bauchlage und eine rauchende Mutter. Das zeigen die Resultate einer gross angelegten Studie unter Beteiligung 19 deutscher Universitäten und Institute. Durch einfache Vorsichtsmassnahmen könnten demnach die meisten Todesfälle verhindert werden.

Besonders wichtig sind richtige Schlafbedingungen wie Rückenlage und Schlafsack und das Vermeiden einer Überwärmung des Kindes, ermittelten die an der Studie beteiligten Mediziner. Auch sollte die Mutter zumindest während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensmonaten des Kindes auf das Rauchen verzichten.

Allein in Deutschland fordert der Plötzliche Säuglingstod jährlich beinahe 400 Todesopfer unter völlig gesund erscheinenden Kindern. Indem sie 500 Todesfälle von Säuglingen im ersten Lebensjahr analysierten und deren Lebensumstände mit denen von über 1.100 gesunden Kindern vergleichen, gewannen die Forscher nun detaillierte Einblicke in die Risikofaktoren – und damit Hinweise auf mögliche Ursachen.

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