Gesundheit, Wellness, Medizin

Diabetes ist bislang unheilbar. Wissenschaftler der University of Florida (UF) haben nun eine Therapie gegen die Krankheit entwickelt, die im Tierversuch offenbar erfolgreich ist.

Die Forscher um Ammon Peck konnten Stammzellen von Mäuse – Bauspeicheldrüsen im Labor zu voll funktionstüchtigen, insulinproduzierenden Organen heranreifen lassen: den Langerhans-Inseln. Diese Mini-Organe spritzten sie den zuckerkranken Mäusen unter die Haut. Bereits innerhalb weniger Tage waren alle behandelten Mäuse in der Lage, ihren Blutzuckerspiegel zu regeln. Die Untersuchungsergebnisse sind in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht.

Die Zuckerkrankheit beruht auf einer Fehlreaktion des Immunsystems. Im Körper von Diabetes-Patienten zerstören Abwehrkörper die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Einen Angriff des Mäuse-Immunsystems auf die injizierten Zellen konnten die Forscher während der dreimonatigen Beobachtung hingegen nicht feststellen. Warum die Autoimmunreaktion ausbleibt, ist noch unklar. Bereits Anfang der Neunziger Jahre haben die UF-Wissenschaftler funktionstüchtiges Bauchspeicheldrüsengewebe aus Mäuse-Stammzellen produziert und in die Nieren der Mäuse transplantiert. Der Eingriff war jedoch ungleich massiver als die neue Therapie mit der Spritze.

So vielversprechend die neuen Ergebnisse klingen, in naher Zukunft werden Diabetes-Patienten noch nicht von der Stammzell-Spritze profitieren können: „Wir haben noch eine Menge Hürden vor uns und müssen viele theoretische Fragen klären, bevor wir das Verfahren an Menschen testen können“, sagt der Immunolge Peck. Der nächste Schritt auf dem Weg zu klinischen Tests: Die Forscher wollen menschlichen Stammzellen zu Langerhans-Inseln heranwachsen lassen und deren Funktionstüchtigkeit in Primaten untersuchen.

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