Gesundheit, Wellness, Medizin

Amerikanische Forscher haben im Gehirn von Mäusen einen chemischen Schalter für das Sättigungsgefühl ausfindig gemacht und konnten ihn auch betätigen. Nach einer entsprechenden Behandlung gaben sich die Tiere mit kleineren Mahlzeiten zufrieden und ihre Leber sonderte weniger körpereigenen Zucker in die Blutbahn ab.

Ähnliche Schalter dürfte es auch im Kopf von Menschen geben, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin „Nature Medicine“ (Online-Vorabveröffentlichung vom 18. Mai). Er könnte eines Tages vielleicht bei der Behandlung von Fettleibigkeit und Diabetes helfen.

Die Forschergruppe vom Albert-Einstein-Medizinkolleg in New York hat im Zwischenhirn der Tiere ein Enzym mit der Kurzbezeichnung CPT1 blockiert, das in Körperzellen die Verbrennung von Fettmolekülen antreibt. Über eine Kaskade von Ereignissen entstand im Kopf der Tiere daraufhin offenbar ein Satt-Signal, dass den Tieren den Appetit nahm und in der Leber den Stoffwechsel reduzierte.

Das Enzym eignet sich möglicherweise nicht nur zur Behandlung von Fettleibigkeit, sondern könnte bei Patienten den Hunger auch ankurbeln, mutmassen die Forscher. So weiss man schon länger, dass etwa Marihuana CPT1 besonders aktiv macht. Das ist wohl auch der Grund, weshalb ein Joint bei vielen Konsumenten Lust auf eine Mahlzeit weckt.

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