Gesundheit, Wellness, Medizin

Dass Cannabis nicht nur ein Rauschmittel ist, sondern auch ein wirksames Mittel gegen neuro-muskuläre Störungen sein kann, hat jetzt eine britischeStudie gezeigt.

Mit Hilfe von Tierversuchen konnten die Forscher nicht nur erstmals den medizinischen Nutzen von Cannabis bei Symptomen nachweisen, die für Multiple-Sklerose-Patienten typisch sind. Sie konnten zudem zeigen, wie der Naturstoff wirkt: Offenbar steuert er die Muskeltätigkeit, indem er bestimmte Rezeptoren im Gehirn besetzt. Die Wissenschaftler des University College London und der Multiple Sclerosis Society von Gross Britanien und Nord Irland haben ihre Untersuchungsergebnisse in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature veröffentlicht.

Die britischen Forscher haben Mäusen mit MS-Symptomen Cannabinoide verabreicht und deren Wirkung auf Spasmen und Zittern der Gliedmassen beobachtet. Dazu haben sie sowohl die Steifigkeit der Mäusebeine gemessen als auch die Frequenz des Zitterns. So stellten sie fest, dass sich das Befinden der kranken Mäuse innerhalb weniger Minuten nach der Cannabinoid-Gabe verbesserte. Die lindernde Wirkung hielt einige Stunden an. Und die Wissenschaftler konnten zwei Rezeptoren ausfindig machen, die für die Spasmen und das Zittern der untersuchten Mäusen offenbar eine entscheidende Rolle spielen. Denn wurden diese Rezeptoren nach der Cannabinoid-Gabe durch Antagonisten blockiert, verschlimmerten sich die Symptome wieder. Bereits seit einigen Jahren ist bekannt, dass Cannabinoide bestimmte Rezeptoren des Gehirns und des Zentralen Nervensystems stimulieren können.

Die getesteten Cannabinoide sollen schon bald an MS-Patienten getestet werden. Ziel weiterer Forschung ist es, Medikamente zu entwickeln, die zwar die lindernde nicht aber die berauschende Wirkung der Cannabinoide haben.

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Dass Cannabis nicht nur ein Rauschmittel ist, sondern auch ein wirksames Mittel gegen neuromuskuläre Störungen sein kann, hat jetzt eine britische Studie gezeigt.

Mit Hilfe von Tierversuchen konnten die Forscher nicht nur erstmals den medizinischen Nutzen von Cannabis bei Symptomen nachweisen, die für Multiple – Sklerose – Patienten typisch sind. Sie konnten zudem zeigen, wie der Naturstoff wirkt: Offenbar steuert er die Muskeltätigkeit, indem er bestimmte Rezeptoren im Gehirn besetzt. Die Wissenschaftler des University College London und der Multiple Sclerosis Society von Gross Britannien und Nord Irland haben ihre Untersuchungsergebnisse in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature veröffentlicht.

Die britischen Forscher haben Mausen mit MS-Symptomen Cannabinoide verabreicht und deren Wirkung auf Spasmen und Zittern der Gliedmassen beobachtet. Dazu haben sie sowohl die Steifigkeit der Mäusebeine gemessen als auch die Frequenz des Zitterns. So stellten sie fest, dass sich das Befinden der kranken Mause innerhalb weniger Minuten nach der Cannabinoid – Gabe verbesserte.

Die lindernde Wirkung hielt einige Stunden an. Und die Wissenschaftler konnten zwei Rezeptoren ausfindig machen, die für die Spasmen und das Zittern der untersuchten Mausen offenbar eine entscheidende Rolle spielen. Denn wurden diese Rezeptoren nach der Cannabinoid – Gabe durch Antagonisten blockiert, verschlimmerten sich die Symptome wieder. Bereits seit einigen Jahren ist bekannt, dass Cannabinoide bestimmte Rezeptoren des Gehirns und des Zentralen Nervensystems stimulieren können.

Die getesteten Cannabinoide sollen schon bald an MS – Patienten getestet werden. Ziel weiterer Forschung ist es, Medikamente zu entwickeln, die zwar die lindernde nicht aber die berauschende Wirkung der Cannabinoide haben.

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