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Portugiesische Forscher sind dem Babyspeck auf die Schliche gekommen. Von allen Tierarten bringen nämlich die Menschen die dicksten Jungen hervor. Im Vergleich mit anderen Neugeborenen haben die Babys des Homo sapiens vier Mal so viel Fett wie andere am Land lebende Spezies. Die portugiesischen Forscher glauben, dass die Fettschicht eine Notwendigkeit für die geistige Entwicklung ist, berichten sie im Fachmagazin American Journal of Human Biology http://www3.interscience.wiley.com.
Menschen-Babys sind genauso dick wie Junge von Tieren in den polaren Regionen der Erde und dicker als im Wasser lebende Tiere, die die Fettschicht als Kälteschutz brauchen. „Das Dicksein basiert auf den grösseren Mengen von Lipiden, die Neugeborene brauchen“, so Hamilton Correia, Studien-Co-Autor und Anthropologe von der Universität von Coimbra. Das Forscherteam hat mehr als 1.000 Neugeborene, die in der Uniklinik Coimbra zur Welt gekommen sind vermessen und untersucht. Dabei haben sich die Wissenschaftler besonders für die Verhältnisse zwischen Kopfgrösse und der Menge des Babyspecks interessiert. Babys mit den grössten Köpfen hatten zugleich auch am meisten Speck.
Die Forscher sind zum Schluss gekommen, dass in den ersten drei Lebensjahren das Hirn für die Entwicklung extrem viel Energie benötigt. Diese Energie wird bereits während der Schwangerschaft der Mutter abgezogen. Damit sollen, so die Forscher, zumindest Teile der benötigten Energiereserven bereits bei der Geburt zur Verfügung stehen.

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