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Schon seit Jahren versuchen Krebsforscher, Antikörper zur Behandlung von Krebserkrankungen zu entwickeln. Nach einigen Rückschlägen vermeldete die Fachpresse in den letzten Monaten besonders bei der Behandlung von Darmkrebs beachtliche Erfolge.

Cetuximab etwa ist ein Antikörper, der spezifisch gegen ein bestimmtes Protein gerichtet ist. Dieses sitzt in der Zellwand und versendet Signale in die Zelle, die sie veranlasst, sich zu teilen. Das Protein ist in Darmkrebszellen besonders häufig und mit verantwortlich dafür, dass sich die Zellen unkontrolliert teilen. Die Antikörper schalten dieses Signalprotein quasi ab, so dass die unkontrollierte Teilung verlangsamt wird.

Soweit die Theorie, doch auch in der Praxis hat Cetuximab seine Wirksamkeit mittlerweile bewiesen. In einer Studie mit Patienten, die bereits erfolglos mit einer Chemotherapie behandelt wurden, konnte durch die Verabreichung des Antikörpers bei 35% der Patienten ein weiteres Fortschreiten des Tumorwachstums verhindert werden. Bei 10% begann der Tumor zu schrumpfen. In einer anderen Studie kombinierten die Ärzte Cetuximab mit einem gängigen Medikament, dass bei der Chemotherapie von Darmkrebserkrankungen zum Einsatz kommt (Irinotecan). Das Ergebnis: In 56% der Fälle wurde das Wachstum des Tumors gestoppt, bei 22% bildete sich der Tumor zurück.

Auch andere Antikörper werden mittlerweile am Patienten getestet. Dabei handelt es sich um Moleküle, die spezifisch gegen Proteine gerichtet sind, die in Krebszellen für das Wachstum und die Teilung verantwortlich sind oder bei der Gefässneubildung von Krebsgeschwüren eine Rolle spielen. Fachleute gehen davon aus, dass die Antikörper in absehbarer Zeit alle klinischen Tests bestanden haben und für die Krebstherapie zugelassen werden.
Quelle: Nach Informationen der Ärztezeitung

 

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