Gesundheit, Wellness, Medizin

Möglicherweise lassen sich Pilzinfektionen schon bald mit Wirkstoffen behandeln, die bislang zur Therapie von Depressionen eingesetzt werden. In einer Studie der Universität Innsbruck entpuppten sich verschiedene Antidepressiva der neueren Generation im Laborversuch als wirksame Mittel gegen verschiedene krankheitsverursachende Pilze.

Wie Cornelia Lass-Flörl und ihre Kollegen im „Journal of Antimicrobial Chemotherapy“ (2001;48:775-779) berichten, zeigen Arzneimittel der so genannten SSRI-Klasse, zu denen beispielsweise das gängige Medikament „Prozac“ gehört, eine antifungale Wirkung. Insgesamt hatten die Mediziner fünf SSRI-Wirkstoffe an über dreissig verschiedene Pilztypen getestet “ unter ihnen Pilze der Gattungen Candida und Aspergillus.

Alle der getesteten Stoffe wirkten sich auf das Wachstum der Pilze negativ aus. Je höher die Dosierung und je länger die Dauer der Anwendung, desto stärker. Bei Langzeiteinwirkung wurden die Pilze auch dauerhaft zerstört.

Besonders für Menschen mit einem angeschlagenen Immunsystem können Pilzinfektionen gefährlich werden. Die Entwicklung neuer Medikamente ist unter anderem wichtig, da die Pilze “ ähnlich wie Antibiotika “ gegen herkömmliche Wirkstoffe zunehmend Resistenzen entwickeln. Zudem haben die Mittel häufig starke Nebenwirkungen.

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