Gesundheit, Wellness, Medizin

Entsprechende Resultate präsentieren zwei amerikanische Psychologinnen in den „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Ursache ist möglicherweise der höhere Spiegel von Stresshormonen im Blut der ängstlichen Tiere.

Menschliche Kinder entwickelten ab dem 14. Lebensmonat mitunter eine ausgeprägte Angst vor fremden Personen oder Situationen, schreiben Sonia Cavigelli und Martha McClintock von der University of Chicago, Illinois. Die Forscherinnen untersuchten nun, ob diese Neophobie auch bei Laborratten auftritt und ob sie gesundheitliche Folgen für die Tiere hat.

Als Persönlichkeitstest setzten sie männliche Ratten in eine „Arena“, in der es neue Gegenstände zu entdecken gab. Wie die Psychologinnen berichten, liessen sich schon bei drei Wochen alten Ratten unterschiedliche Verhaltensweisen beobachten: Einige Tiere bewegten sich kaum vom Fleck und zeigten mitunter sogar Anzeichen von Angst, andere stöberten dagegen ausgiebig in der neuen Umgebung herum und beschnüffelten die unbekannten Objekte. Während der Versuche stieg der Corticosteron-Spiegel bei den ängstlichen Tieren deutlich stärker als bei den unerschrockenen.

Diese Verhaltensunterschiede blieben das ganze Rattenleben hindurch bestehen, fanden Cavigelli und McClintock. Zudem scheint die laufende Aktivierung der Stress-Achse zwischen Gehirn und Nebennierenrinde die Tiere zu schwächen: Obwohl die Todesursachen die gleichen waren, meist Tumoren, starben die ängstlichen Tiere nach maximal 800 Tagen, ihre unerschrockenen Artgenossen wurden dagegen bis zu 1.000 Tage alt.

Die Forscherinnen geben zu bedenken, dass Angst in der freien Natur auch Vorteile haben kann, etwa in einer Umgebung voller Fressfeinde.

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