Gesundheit, Wellness, Medizin

Wissenschaftler der australischen Monash University konnte in einer Studie die Wirksamkeit eines neuen Medikaments belegen, das den Blutfluss in erkrankten Arterien verbessert und das Risiko hohen Blutdrucks oder von Herzinfarkten mindert. Die Ergebnisse stimmen die Wissenschaftler, die eng mit Bayer Health Care zusammenarbeiten, optimistisch, dass das Medikament Bestandteil neuer Behandlungsmethoden für Herzerkrankungen werden kann.

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Dr. Harald Schmidt, Leiter des Centre for Vascular Health baut als Leiter der Studie gegenwärtig ein neues Forschungszentrum an der Monash University auf, an dem zusammen mit anderen Wissenschaftlerkollegen traditionelle Denkansätze zu Herzerkrankungen und Schlaganfällen hinterfragt werden sollen. Bereits in vorangegangen Studien konnte Dr. Schmidts Team zusammen mit Kollegen aus Deutschland und den USA zeigen, dass oxidativer Stress das Auftreten freier Radikale in Arterienwänden – ein Schlüsselfaktor bei Herz-Kreislauf- Erkrankungen ist. „Freie Radikale sind mitverantwortlich für die Entstehung von Arterienverengungen. Was verschlimmernd hinzukommt, ist, dass mit dem Anstieg an freien Radikalen, diese die Funktionsfähigkeit jener Zellen beeinträchtigen, die innerhalb der Arterien die Kontraktion und Dilatation der Arterien steuern“, erläutert Dr. Schmidt. „In Konsequenz versteifen die Arterien und verengen sich.“

Wenn eine Verengung der Arterien auftritt, produzieren die Zellen der Arterieninnenwand Stickoxid, um den Arterienmuskeln ein Ausdehnen zu signalisieren, um einen besseren Blutdurchfluss zu gewährleisten. Die freien Radikale zerstören jedoch ein Schlüsselenzym, welches den Arterienzellen eine entsprechende Reaktion ermöglichen würde und verhindern so eine erfolgreiche Signalübermittlung. Das neue Medikament, welches von Bayer Health Care entwickelt wurde, kann nun dieses beschädigte Enzym reaktivieren. „Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass das Medikament sich mit dem Enzym verbindet und dieses repariert. Dabei arbeitet das Medikament umso intensiver, je mehr die Zahl der freien Radikale steigt“, so Dr. Schmidt.

Weitere Informationen:

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