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Unter Vitamin A, in der Wissenschaft auch Retinol genannt, wird eine Reihe von Stoffen sehr ähnlicher Strukturen zusammengefasst, die in menschlichen sowie tierischen Geweben vorkommen und vergleichbare Wirkungen zeigen. 1909 wurde Vitamin A entdeckt, 1931 konnte es erstmals isoliert und seine Struktur bestimmt werden. 1947 war es dann möglich, Vitamin A auf chemischem Weg herzustellen, wie es heute hauptsächlich in den Handel kommt.

Wo kommt Vitamin A vor?
Vitamin A gehört zur Kategorie der fettlöslichen Vitamine. Es kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor, nicht jedoch in der Pflanzenwelt. Pflanzliche Lebensmittel enthalten nur Carotinoide, eine Vorstufe zum Vitamin A, wobei Beta-Carotin das bekannteste ist.
Natürliches Vitamin A kommt in erster Linie in Leber, Milchfett (Käse, Butter) Hühnereiern und Fischleberölen vor.
0,9 mg Vitamin A (Ø Tagesbedarf) sind jeweils enthalten in:
10 g Leber
100 g Leberwurst
150 g Butter
200 g Camembert, Tunfisch
300 g Emmentaler, Mozarella
350 g Gouda
2000 g Fisch
3 l Vollmilch

Wie äussert sich ein VitaminA-Mangel?
1. Beeinträchtigung des Sehvorgangs (Farbsehen, Nachtblindheit)
2. Veränderung der Körperhaut und der Schleimhäute mit da durch bedingten Funktionsstörungen
3. Gestörtes Knochenwachstum
4. Verschlechterte Zellregeneration
5. Beeinträchtigung der Spermienentwicklung
6. Verminderte Stoffwechselaktivität und damit verbunden, verzögertes Wachstum, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust sowie Überfunktion der Schilddrüse

Zufuhrempfehlung
Der Vitamin A-Mangel ist weltweit gesehen eine der häufigsten Vitamin-Mangelerkrankungen. Er kommt jedoch fast nur in unterentwickelten Länder dieser Welt vor. Die tägliche Zufuhr von Vitamin A liegt nach DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) für Kinder zwischen 0,6 und 0,8 mg; für Erwachsene Männer bei 1,0 und Frauen bei 0,8 mg; für Schwangere 1,1 mg und für stillende Frauen werden 1,8 mg empfohlen.

Nebenwirkungen
Obwohl Vitamin A positive Wirkungen auf die Entwicklung des Embryos hat, wird vor einer Überdosierung bei Frauen im gebärfähigen Alter und in der Schwangerschaft gewarnt.

Dieser Personenkreis sollte die oben angegebenen Werte nicht überschreiten. Ansonsten können bei stark erhöhten Vitamin A-Gaben über einen längeren Zeitraum starke Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Abschälen der Haut auftreten, wobei nach Absetzen dieser erhöhten Dosen die Symptome wieder verschwinden.


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