Gesundheit, Wellness, Medizin

Rund zwanzig Prozent aller Menschen haben oder hatten Probleme mit störenden Ohrgeräuschen. Bei acht Prozent der Menschen werden die Geräusche als so störend empfunden, dass ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wird.

Obwohl grundsätzlich zwei Arten des Tinnitus unterschieden werden – die objektive und subjektive Form – ist diese Unterscheidung meist für Diagnose und Therapie nicht von wesentlicher Bedeutung

Beide Formen sind in der Regel auf Innenohrschäden zurückzuführen, die durch starke Geräuschimmissionen, Alterung, die Méniére-Krankheit oder eine Schädelverletzung erklärbar sind. Bei der objektiven Form des Tinnitus liegen oft Gefässanomalien, oder anormale Muskelkontraktionen im HNO- oder auch Kieferbereich vor.

Häufig ist Tinnitus auch die Folge eines Hörsturzes, das heisst plötzlicher Taubheit auf einem oder beiden Ohren. Ein solcher Hörsturz sollte sofort, höchstens mit einer Verzögerung von wenigen Stunden klinisch behandelt werden, weil sonst der Schaden nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Tinnitus ist im eigentlichen Sinn keine Krankheit, sie kann den Betroffenen jedoch erheblich in seiner Lebensqualität beeinträchtigen.
Der Hauptfaktor im Umgang mit einem Tinnitus ist die Einstellung des Betroffenen hierzu.

Praktisch versucht der behandelnde Arzt zuerst, durch eine Blutinfusion die Durchblutung im Ohrbereich zu Verbessern. Es gibt heute heute auch technische Möglichkeiten, sowohl bestimmte Arten der Tinnitus-Geräusche zu messen, wie auch durch individuell erzeugte Töne die Ohrgeräusche zu kompensieren.

Die wesentlichste Therapie ist jedoch, zu einer inneren Ausgeglichenheit und Ruhe durch Entspannungstechniken zu finden, wodurch die Geräusche oftmals verschwinden oder nicht mehr als bedrohlich wahrgenommen werden.

Vielen Betroffenen hilft eigenartigerweise die Vermeidung von Stille durch das Hören von Geräuschen, wie das Rauschen eines Zimmerbrunnens, das Surren eines Ventilators oder ähnlichem.

Ohrgeräusche sind ein komplexer Bereich. Viele HNO-Ärzte in ihren Praxen, wie auch spezialisierte Kliniken, bieten daher ein breites Spektrum an möglichen Behandlungen an.

Viele Erläuterungen und hilfreiche Tipps gibt die Webseite www.tinnitus-liga.de

2.
Diese sind nicht auf konkrete körperliche Ursachen zurückzuführen, wie ständige oder plötzliche hohe Geräuscheinwirkung von aussen oder Schäden an den Teilen des Innenohrs. Sie sind nur vom Patienten selbst wahrnehmbar

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