Gesundheit, Wellness, Medizin

Parkinson’sche Krankheit, Paralysis agitans, häufigste neurologische Erkrankung des älteren Menschen, bei der Nervenzellen im Gehirnbereich der schwarzen Substanz (Substantia nigra) abgebaut werden, die den hemmenden Botenstoff Dopamin produzieren. Da im sensiblen Gleichgewicht der Neurotransmitter des Gehirns deshalb eine wichtige hemmende Komponente fehlt, ist die ausgewogene Steuerung der willkürlichen Bewegungsabläufe gestört. Die wichtigsten Krankheitszeichen sind eine Verlangsamung aller Bewegungen (Akinese), erhöhte Muskelspannung und -versteifung (Rigor) sowie ein feines Zittern in Ruhe (Ruhetremor), insbesondere der Hände und Füsse, das bei Bewegung sofort verschwindet. Besonders der Beginn einer Bewegung ist stark beeinträchtigt (Starthemmung). Zusätzlich können weitere Veränderungen wie leise und monotone Stimme, gebückte Körperhaltung und Standschwierigkeiten, Abnahme des Mienenspiels (Maskengesicht), Funktionsstörungen von Darm und Blase, gestörte Wärmeregulation und depressive Verstimmungen auftreten. Die Ursachen der Degeneration der dopaminergen Nervenzellen ist nicht bekannt. Diskutiert werden Wechselwirkungen von erblichen und Umweltfaktoren. Die symptomatische Behandlung erfolgt medikamentös durch die Gabe von L-Dopa, das im Gehirn zu Dopamin umgebaut wird, und andere, in den Dopamin-Stoffwechsel oder Neurotransmitterhaushalt des Gehirns eingreifende Substanzen, ergänzt durch Krankengymnastik und Sprachübungen. Seit neuerem werden manchmal auch fetale Nervenzellen ins Gehirn transplantiert, die Dopamin herstellen können. Zur Hilfestellung, Aufklärung und Beratung für die Betroffenen wurde 1981 die Deutsche Parkinson Vereinigung e.V., Sitz: Neuss, gegründet.

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