Gesundheit, Wellness, Medizin

Der Begriff „Erythrophobie“ steht lateinisch für das vermehrte Erröten und die Angst davor. Die Betroffenen erfühlen zumeist ihr Erröten, welches in für sie unpassenden Gelegenheiten auftritt, und empfinden es als unangenehm. Unter Erythrophobie Leidende sind häufig sehr differenzierte Menschen, die sich viel mit sich selbst und ihrer Aussenwirkung beschäftigen und Reaktionen anderer Personen auf sich genau beobachten. Kommt es häufig zu mit Erröten verbundenen Situationen, dauern diese verlängert an und reagiert die Umgebung belustigt oder abweisend, so entwickelt sich ein Teufelskreis aus Sich-selbst-überwachen und Sorge um ein plötzliches nicht kontrollierbares Erröten. Situationen, die zum Erröten führen, werden häufig bewusst vermieden, die Betroffenen ziehen sich zunehmend zurück. So ist nicht das Erröten das Problem, sondern die Angst davor, welche sich im Begriff Erythrophobie auch ausdrückt. Wichtig ist, wie bei allen als Krankheit empfundenen Körperveränderungen, sich einer fachkundigen Behandlung anzuvertrauen, die die Ursachen (körperlich, seelisch-psychisch, umgebungsbedingt) klären und behandeln hilft.

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Da die gefässregulatorischen Veränderungen beim Erröten über das autonome Nervensystem vermittelt werden, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, durch einen diese Nerven blockierenden Eingriff, das vermehrte Erröten zu mindern. Dieser Eingriff entspricht dem Verfahren, welches für die Hyperhidrose im Kopfbereich angewendet wird.
Das Erröten kann in unterschiedlicher Weise auftreten: als plötzliches und kurz andauerndes Erröten, als langsam einsetzendes und länger andauerndes Erröten oder als ständige Rotverfärbung der Gesichtshaut. Mittels einer Nervenblockade ist insbesondere das plötzliche schnelle Erröten behandelbar, weniger gut das langsame dauerhafte Erröten.

Wichtig ist es zu bedenken, dass eine Operation Symptome vielleicht abstellen kann, jedoch nie die Lösung aller Lebensprobleme darstellt. Bevor Sie mit dem Gedanken spielen, einen operativen Eingriff (ETS) durchführen zu lassen, sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt und Personen Ihres Vertrauens darüber. Auch hier gilt: ohne Ausschöpfung der konservativen, nichtoperativen Therapiemethoden kann eine Operation nicht durchgeführt werden, da diese am Ende einer Behandlungsreihe stehen kann, nie jedoch am Anfang.

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Kommentare
Ein Kommentar zu “Erythrophobie = Angst vor dem Erröten”
  1. romana sagt:

    guten tag ich habe ein sehr grosses problem mit dem rot werden jederzeit und am meisten im geschäft..:(ich habe hypnose,kinesiologie und am 4.3 geh ich zur osteopathie..habe auch EFT- klopfmethode ausprobiert.ich leide schon seit der schulzeit dadran 14jahre jetzt bin ich 27 j.alt.ich will nicht noch mehr zeit verlieren…ich habe etwas gelesen über eine EE-methode würde sie helfen? ist aber sehr teuer.:(

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