Gesundheit, Wellness, Medizin

Wissenschaftler am Istituto di Neurobiologia e Medicina Molecolare, das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehört, haben mit Erfolg eine Versuchsreihe abgeschlossen, bei der die vernarbende Wirkung des Nervenwachstumsfaktors NFG (Nerve Growth Factor) bei Magen – und Augengeschwüren festgestellt wurde. Die Einzelheiten der Studie sind nun in der internationalen Fachzeitschrift Pharmacological Research veröffentlicht worden. „Die Wirksamkeit hat sich bei verschiedenen am menschlichen Körper auftretenden Geschwüren bestätigt,“ erklärte Projektleiter Luigi Aloe. „Bereits nach fünf bis sechs Wochen trat der Heilungsprozess ein, ohne Nebenwirkungen oder Rückfälligkeiten zu hinterlassen. „Dies sei auch bei Pathologien wie Dekubitus, Verbrennungen, Abschürfungen, Diabetes und rheumatischer Arthritis der Fall. Die Ergebnisse beruhten auf einer langjährigen Grundlagenforschung, die zunächst an Tieren und später auch an Menschen durchgeführt worden sei.

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„Die Entdeckung der therapeutischen Eigenschaften ist ein weiterer Anlass, um mit der grossindustriellen Herstellung des NFG zu beginnen“, so der italienische Forscher weiter. Bei Augen- und Hautgeschwüren, die nicht mit herkömmlichen Arzneimitteln bekämpft werden könnten, sei das Molekül bislang aus der Speicheldrüse von Nagetieren gewonnen worden. Das klinische Potenzial sei jedoch weitläufig und reiche bis zur Bekämpfung von Alzheimer. Dabei könne das Neurotrophin in Form von Nasenspray oder Augentropfen zur Verlangsamung des Gehirnzellensterbens eingesetzt werden.

Der Nerve Growth Factor war in den fünfziger Jahren von der italienischen Neurobiologin Rita Levi Montalcini entdeckt worden. Dessen Wirkungsweise hatte sie mehrere Jahrzehnte weiter erforscht und dafür im Jahre 1986 den Nobelpreis für Medizin erhalten.


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