Gesundheit, Wellness, Medizin

Droge findet in der pharmazeutischen Industrie Verwendung zur Herstellung dermatologischer Präparate und zur Gewinnung der in ihr enthaltenen Alkaloide, ausserdem im Pflanzenschutz; mit der Abkochung kann man Zierpflanzen zum Schutz gegen Blattläuse und andere Insekten spritzen. Auf Grund neuester Forschungsergebnisse wird Schöllkraut äusserlich in Form von Fertigpräparaten zur Behandlung von Hauttuberkulose (Lupus) und Hautkrebs gebraucht. Die in der Droge enthaltenen zahlreichen Alkaloide, von denen bisher zwölf isoliert wurden, unter ihnen insbesondere Chelidonin, Sanguinarin, Chelerythrin und Berberin, wirken bakterizid (bakterientötend), vor allem auf sogenannte grampositive Bakterien.

Achtung: Das Grosse Schöllkraut ist eine Giftpflanze. Ärztliche Überwachung während der Behandlung ist unbedingt erforderlich. Beim Sammeln muss man Handschuhe und Schutzbrillen tragen, da der aus der Pflanze austretende gelbe Milchsaft hautreizend wirkt, Blasen hervorrufen und die Hornhaut ätzen kann.
(Persönliche Anmerkung des Autors: In meiner Kindheit war es allgemein üblich, mit dem Saft des Schöllkrautes Warzen zu betupfen, die daraufhin innerhalb weniger Tage verschwanden – nicht zur Nachahmung empfohlen!)

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