Gesundheit, Wellness, Medizin

Für den Nachweis, dass Herzmuskelstammzellen in der Lage sind, die Pumpfunktion des Herzens bei Herzschwäche zu verbessern, hat Privatdozent Dr. Martin Bergmann den Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung erhalten. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert. Die Arbeiten hatte er am Max Delbrück Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch durchgeführt. Er konnte in Versuchen mit Mäusen zeigen, dass es möglich ist, die Regeneration des Herzens deutlich zu steigern, wenn ein Genschalter in den
Herzmuskelstammzellen, das beta-catenin, verändert wird. „Die Arbeit zeigt in beeindruckender Weise, wie Grundlagenforschung neue Perspektiven für die Behandlung von Herzpatienten eröffnen kann“, sagte Prof. Dr. Med. Hellmut Oelert, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Stiftung für Herzforschung, anlässlich der Preisverleihung in Frankfurt am Main.

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Die Arbeitsgruppe von Dr. Bergmannn, der seit kurzem als leitender Oberarzt in der Asklepios-Klinik St. Georg Hamburg tätig ist, gehört zur MDC-Forschungsgruppe von Prof. Rainer Dietz (Charité “ Universitätsmedizin Berlin). Sie konnte mit einem neuen Marker die bisher umstrittene Existenz von Herzmuskelzellen bestätigen. Wichtiger Ausgangspunkt des Projekts war eine transgene Mauslinie, die die Arbeitsgruppe von Prof. Walter Birchmeier vom MDC zur Verfügung gestellt hatte. An den Arbeiten waren auch Forscher aus den Niederlanden und Belgien beteiligt. Die Forschungsrichtung am MDC führt Dr. Laura Zelarayan fort.


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