Gesundheit, Wellness, Medizin

Jeder zweite Deutsche hat in seinem Leben irgendwann Warzen. Die Hautwucherungen sind völlig harmlos, häufig aber hässlich und lästig. Auch wenn ein Grossteil der Warzen nach einigen Jahren von selbst wieder verschwindet, gibt es heute zuverlässige Methoden der Behandlung. Neben der operativen Entfernung haben sich die Bestrahlung mit Infrarotlicht oder die Kältebehandlung als effektiv erwiesen.

Nicht nur Hexen im Märchen haben Warzen “ etwa die Hälfte aller Deutschen ist schon einmal von den lästigen Hautwucherungen geplagt worden. Verursacht werden sie von Viren, und sie sind bis auf wenige Ausnahmen völlig harmlos. Doch sie können hässlich aussehen, und bis tief in die Fusssohle greifende Dornwarzen schmerzen mitunter sehr. In diesen Fällen lohnt es sich, sie von einem Dermatologen entfernen zu lassen.

Ein chirurgischer Eingriff ist oft gar nicht nötig: Das menschliche Abwehrsystem kommt vielfach selbst mit den Warzenviren zurecht. Die störenden Knöllchen verschwinden oft schon zwei bis drei Monate nach ihrem Auftreten spontan, und in zwei von drei Fällen haben sie sich Statistiken zufolge nach spätestens zwei Jahren ohne therapeutischen Eingriff komplett zurückgebildet. Erst einmal nichts zu unternehmen und abzuwarten, ist also eine durchaus legitime Alternative zu einer aggressiven Warzenentfernung.

Als aggressiv gilt das chirurgische Ausschaben mit einem scharfen Löffel oder mit Laserstrahlen. Bei diesen Methoden bleiben in vielen Fällen Narben zurück und Patienten leiden oft noch nach der Behandlung an Schmerzen. Für Dietrich Abeck, Professor für Dermatologie in München, ist denn auch der Leidensdruck des Patienten bestimmend für die Wahl der Therapie. Ist dieser sehr gross und die Zahl der Warzen klein, so könne eine solche aggressive Methode angebracht sein. „Doch bei Beeten mit dreissig Warzen macht dies keinen Sinn“, erklärt der Mediziner.


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