Gesundheit, Wellness, Medizin

Es ist wirklich ärgerlich! Da hat man sich das ganze Jahr auf den Urlaub im sonnigen Süden gefreut, hat all den Vorurlaubsstress gut gemeistert und gerade jetzt schlägt er wieder zu. Der Herpes labialis (Lippenherpes) liebt die Sonne, könnte man meinen.

Etwa ein Drittel der Deutschen leidet unter mehr oder weniger häufig auftretenden typischen Bläschen an der Lippe. Es wird jedoch von einer Infektion von nahezu 90% der Bevölkerung ausgegangen, wobei die meisten lediglich Träger des Herpes simplex-Virus sind.

Hat man sich einmal (bemerkt oder unbemerkt) angesteckt, nisten sich die Herpesviren in den Nervenganglien ein. Dort warten sie auf die nächstbeste Gelegenheit, um aktiv zu werden. Eine davon ist die Sonne – besonders im Urlaub.

Durch die verstärkte UV-Strahlung kommt es zu einer Herabsetzung der Immunabwehr, wodurch es den Herpes-Viren einfach gemacht wird, sich entlang der Gesichtsnerven in Richtung Haut im Mundbereich auszubreiten. Dort angekommen, docken sie an die Oberfläche einer gesunden Hautzelle an und dringen in diese ein. Im Inneren der Zelle programmieren die Viren die Erbinformation der Hautzelle um und zwingen sie dazu, neue Viren zu produzieren. In kürzester Zeit vermehren sich die Herpesviren explosionsartig. Spannungsgefühl und Juckreiz am Lippenrand machen sich bemerkbar, es bilden sich gruppierte Bläschen auf geröteter Haut. Die Lippenbläschen sind mit einer hellen Flüssigkeit gefüllt, welche Millionen von Herpesviren enthalten, und brechen nach kurzer Zeit auf. Im weiteren Verlauf verkrusten die Bläschen.

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Im Normalfall heilt ein Lippenherpes innerhalb von 10 bis 14 Tagen von allein ab, doch muss das denn gerade im Urlaub sein?

Die Intensität der UV-Strahlung ist laut dem letzten Report der World Meteorological Organization (WMO) seit den frühen achtziger Jahren weltweit um sechs bis 14 Prozent gestiegen. Leichtes Spiel für die Herpesviren, die sich in wärmeren Urlaubsregionen mit vielleicht ungewohnten Hygienestandards besonders gern zeigen, was sie „drauf haben“. Auch der ständige Wechsel vom klimatisierten Zimmer auf die sonnige Liege trägt seinen Teil dazu bei. Andererseits spielen auch psychologische Faktoren eine Rolle: Je mehr Angst Betroffene vor dem Herpes haben – zum Beispiel im Vorfeld des lang ersehnten Sommerurlaubs – desto wahrscheinlicher bricht er auch aus.

Lippenherpes wird meist durch Speichel übertragen. Die Viren gelangen über kleinste Verletzungen der Haut und Schleimhäute in den Körper. Sie können von unserem Immunsystem nicht vernichtet werden und verbleiben lebenslang im Körper. Auch Menschen, bei denen die Infektion nicht zur Erkrankung führt, können das Virus auf andere übertragen. Die meisten Betroffenen haben sich bereits im Kinder- oder Jugendalter mit dem Virus infiziert. Allerdings führt die Infektion nicht immer zu einer Erkrankung. 

Eine aktuelle Studie belegt, dass Herpes auch über Textilien übertragen werden kann. Die Forscher hatten Textilstücke mit Herpespartikeln kontaminiert. Die Erreger ließen sich noch nach 48 Stunden bei Raumtemperatur auf dem Gewebe nachweisen. Theoretisch kann man sich also auch durch die Benutzung desselben Handtuchs anstecken. Nach einem 40-Grad-Waschgang der Textilien ist eine Ansteckung dann jedoch unwahrscheinlich.
Tipps, wie Sie die Herpesviren im Urlaub „aussperren“:

Unterstützen Sie Ihr Immunsystem bereits in der Vorurlaubszeit. Achten Sie auf eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung, körperlicher Bewegung und ausreichend Schlaf.
Vermeiden Sie Vorurlaubsstress. Nehmen Sie sich lieber ein oder 2 Tage länger für die Urlaubsvorbereitungen Zeit.

Vitalstoffe können Ihre natürlichen Abwehrkräfte zusätzlich stärken.

• Sollten Sie eine längere Flugreise oder einen Nachtflug antreten, nehmen Sie sich am besten ein eigenes Nackenkissen und eine eigene Decke mit.
• Verwenden Sie bei starker Sonneneinstrahlung unbedingt Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor im Lippen- und Mundbereich. Es gibt auch spezielle UV-Schutz-Lippenstifte.
Sollte sich dennoch ein leichtes Kribbeln bemerkbar machen, sollten Sie sofort handeln. Verwenden Sie beispielsweise eine spezielle virushemmende Creme.
• Aufgrund seiner antiviralen Eigenschaften ist auch Colloidales Silber (oral sowie äußerlich angewendet) gut geeignet, die Herpesviren in ihre Grenzen zu weisen.
Collodiales Silber blockiert ein Enzym, das alle Bakterien, Pilze und Viren für ihren Stoffwechsel benötigen. Es erstickt sozusagen die gesundheitsschädlichen Organismen. Ein Absterben krankheitserregender Mikroorganismen, die gegen Antibiotika bereits immun waren, ist nach der Verabreichung von colloidalem Silber beobachtet worden. Viren und Pilze werden abgetötet und können nicht mehr mutieren, während Hautzellen-Enzyme und freundliche Bakterien nicht geschädigt werden und das Immunsystem nicht geschwächt wird.

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