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Auch im erwachsenen Herzen existieren wie in vielen anderen Organen Stammzellen, die zu Herzmuskelzellen reifen können. Doch ob diese körpereigene Zell-Regeneration ausreicht, um auch die Funktion des gesamten Herzens zu verbessern, war bisher unklar. Nun zeigte die Berliner Arbeitsgruppe von PD Dr. Martin W. Bergmann (Asklepios Klinik St. Georg) in Versuchen mit Mäusen, dass ein Genschalter die körpereigene Regeneration des Herzens nach einem Infarkt signifikant steigern kann. In der Folge verbessert sich die Pumpfunktion der Herzen. Eine „Stammzelltherapie“ der Herzschwäche rückt damit ein Stück näher.

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Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe von PD Dr. Martin Bergmann wurden nun in der renommierten Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Science USA“ publiziert.

Die Arbeitsgruppe von PD Dr. Bergmann bewies mit neuen Markern die bisher umstrittene Existenz von Muskel-Stammzellen im erwachsenen Herzen. Diese Zellen waren bisher nur aus der Herzentwicklung bekannt.
Bisher hatte man es für unmöglich gehalten, dass die körpereigene Herzregeneration ausreichen könnte, um hinreichend Herzmuskelgewebe für eine Verbesserung der Herzfunktion zu bilden. Eine einfache Veränderung an einem aus der Herzentwicklung bekannten „Genschalter“ hat nun die körpereigene Regeneration so erheblich angekurbelt, dass dies auch einen bedeutenden Effekt auf die Herzfunktion hatte.

Die Ergebnisse eröffnen neue Ansätze für mögliche regenerative Therapieformen der Herzschwäche: Die Zelltherapie nach Infarkt könnte vor allem dazu dienen, vor Ort die körpereigene Regeneration zu steigern. Wachstumsfaktoren könnten den gleichen Effekt haben.

Die nun folgenden klinischen Studien werden von PD Dr. Bergmann derzeit an der Asklepios Klinik St. Georg gemeinsam mit der Asklepios proresearch – Klinische Forschung und Entwicklung vorbereitet und sollen Anfang 2009 starten.


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