Gesundheit, Wellness, Medizin

Den Wilhelm-Roux-Förderpreis der Medizinischen Fakultät der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg erhält in diesem Jahr Dr. Henning Ebelt für seine Forschungen über die Regeneration des Herzmuskels. Als besonders aussichtsreich erwies sich bei seiner Arbeit der experimentelle Ansatz, die genetische Information der Muskelzellen durch die Injektion von veränderten Adenoviren dahingehend zu beeinflussen, dass sie sich wieder erneuerten und damit eine Regenerationsfähigkeit erlangten, die ursprünglich nicht angelegt war.

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In seinem nun ausgezeichneten Forschungsvorhaben beschäftigte sich der Internist mit der „Beeinflussung der Zellzyklusregulation von Kardiomyozyten zur Stimulation von Regenerationsprozessen des Herzmuskels“.  Die verbesserten medizinischen Therapiemöglichkeiten bei Herzinfarkten haben die Überlebenschancen von Betroffenen erhöht.
Durch zerstörtes Herzmuskelgewebe leiden viele Patienten allerdings an einer chronischen Herzinsuffizienz und sind meist körperlich deutlich weniger belastbar.

Das erwachsene Herz ist nicht in der Lage, die durch den Infarkt zerstörten Kardiomyozyten  (Herzmuskelzellen) durch neue Zellen zu ersetzen, da es diese Fähigkeit genetisch bedingt nicht besitzt. Dr. Ebelt ist bei seinen Forschungsarbeiten auf der Suche nach neuen Therapieansätzen, welche die Menge an gesunden Herzmuskeln wieder erhöht und damit die Funktionsfähigkeit des Herzens verbessert. Zum einen untersuchte er im Labor den Einsatz von Stammzell- Transplantationen und zum anderen die Möglichkeit der genetischen Manipulation der Zellen.

Als besonders aussichtsreich erwies sich der experimentelle Ansatz, die genetische Information der Muskelzellen durch die Injektion von veränderten Adenoviren dahingehend zu beeinflussen, dass sie sich wieder erneuerten und damit eine Regenerationsfähigkeit erlangten, die ursprünglich nicht angelegt war. Seine Experimente zeigten eine hypothetische Möglichkeit, dass sich Herzmuskelzellen vermehren lassen. In weiteren Experimenten sucht Dr. Ebelt nach Ansätzen, um diesen regenerativen Therapieansatz einem realen Einsatz am Patienten näher zu bringen.


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Kommentare
Ein Kommentar zu “Förderpreis für Forschung über Regeneration des Herzmuskels”
  1. Dr.med.Kurt Krieg sagt:

    Ihre Ergebnisse finde ich sehr spannend.Ich bin 55 Jahre alt und leide an einer fam. dilatativen CMP,Herzinsuffizienz NYHA 3, EF 30%.Seit 10/2010 bin ich für eine HTX gelistet. Vielleicht erlebe ich noch die Möglichkeit der therap.Regeneration von Myokardzellen beim Menschen. Für weitere Informationen, auch in Zukunft, wäre ich ihnen sehr dankbar.
    Herzliche Grüße

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