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Die monatlichen Schwankungen im Östrogenhaushalt des Körpers verändern bei Frauen offenbar die Wahrnehmung von Schmerzen. Bei einem niedrigen Östrogenspiegel verringern sich im Gehirn Wirkstellen für körpereigene Schmerzdämpfer, weshalb Frauen in diesen Phasen generell etwas empfindlicher sind, berichteten amerikanische Wissenschaftler auf einem Treffen der Amerikanischen Akademie der Wissenschaften in Denver.

Nach Östrogengaben veränderten sich im Gehirn von Frauen Nervenzellen in verschiedenen Hirnzentren, die für die Schmerzwahrnehmung verantwortlich sind. Das fanden die Forscher um Jon-Kar Zubieta von der Universität Michigan mit einem Gehirnscan heraus. Die Zellen bildeten mehr Andockstellen für körpereigene Opiate aus. Normalerweise schüttet der Körper diese Stoffe bei anhaltenden Schmerzempfindungen aus, um die unangenehmen Signale zu dämpfen. Je mehr Andockstellen die Opiate finden, um so wirkungsvoller können sie die Schmerzen lindern.

Natürliches Östrogen dürfte die gleiche Wirkung haben, erklärten Zubieta und seine Kollegen. Bei einem erhöhten Östrogenspiegel nimmt die Anzahl der Opiat-Andockstellen etwa so stark zu, dass das Schmerzempfinden der Frauen dem von Männern entspricht. Männer gelten im Durchschnitt als etwas weniger empfindlich gegenüber Schmerzen als Frauen.

Frauen, die unter Regulationsstörungen leiden, werden meist durch Moorbäder von ihren Beschwerden befreit, zumindest tritt eine deutliche Besserung ein.

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