Weibliche Hormone und Herzerkrankungen hängen zusammen

Frauen mit niedrigen Östrogenwerten haben eine höheres Risiko für Herzkrankheiten. Das berichten amerikanische Wissenschaftler im „Journal of the American College of Cardiology“ (5. Februar). Was jedoch die Ursache und was die Wirkung ist, oder ob beiden Symptomen eine gemeinsame Ursache zugrunde liegt, sei jedoch ungewiss, schreiben Bairey Merz vom Cedars-Sinai Medizinzentrum und ihre Kollegen.

Die Wissenschaftler hatten für ihre Studie Frauen vor den Wechseljahren untersucht und waren dabei auf den bisher unbekannten Zusammenhang gestossen. Frühere Untersuchungen zu Herzkrankheiten hätten sich vor allem auf ältere Frauen nach der Menopause konzentriert, erläutert Merz. Doch auch junge Frauen seien von Erkrankungen der Herzkranzgefässe betroffen.

Eine Ursache zu geringer Östrogenwerte im Blut könnte eine Störung des Hypothalamus sein, schreiben die Mediziner. Dieser Bereich im Gehirn reguliert den Haushalt einiger wichtiger Hormone. Die Mediziner hoffen, mit weiteren Forschungen die Zusammenhänge zu erhellen und so speziell auf Frauen zugeschnittene Behandlungsformen entwickeln zu können.

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