Gesundheit, Wellness, Medizin

Der französische Hals-, Nasen-, Ohrenarzt Professor A. A. Tomatis (geb. 1920) entwickelte aufgrund der in seiner Praxis gemachten Erfahrungen eine spezielle Horchpädigagogik. Er hatte festgestellt, dass Patienten – besonders Kinder – oft trotz normalen Hörvermögens, nicht in der Lage sind das Gehörte zu verstehen.

So bewährt sich die Tomatis-Methode in vielen Fällen bei Vorliegen von
¢ auffälliger Unaufmerksamkeit,
¢ Problemen mit der Sprache und mit dem Sprechen (Verwechslung von ähnlich klingenden Wörtern, monotones Sprechen),
¢ Leseproblemen (zum Beispiel Legasthenie,
¢ Schwierigkeiten im Erfassen von Formen und Gestalten,
¢ Probleme damit, Gehörtes nachzuerzählen,
¢ Lernproblemen in der Schule,
¢ erschwerte Entwicklung in der Musikalität u.s.w.

Derartige Horchstörungen können auf Blockaden im psychischen Bereich hinweisen. In solchen Fällen muss man in der Behandlung auch die psychischen Faktoren mitberücksichtigen, damit sich die Kommunikationsfähigkeit verbessert.

Da im Innenohr die Hör- und Gleichgeichstorgane dicht beieinander liegen, können mit Hilfe der Tomatis-Methode oft auch die nachstehenden Störungen gebessert oder behoben werden:
¢ Gleichgewichtsstörungen
¢ unkoordinierten Körperbewegungen
¢ schlaffe Körperhaltung
¢ nervöse Unruhe
¢ Unbeholfenheit
¢ schlechtes Rythmusgefühl.

Ein wichtiges Hilfsmittel bei der Tomatis-Methode ist das „Elektronische Ohr“ (eine Art Kopfhörer), das spezielle Tonfrequenzen erzeugt. Das Ziel einer Tomatis-Therapie besteht darin, das Horchvermögen anzuregen und zu verbessern.

Mittlerweile gibt es weltweit etwa 150 Tomatis-Zentren. Die meisten Institute werden von Heilpädagogen, Logopädinnen oder Sprachheillehrern geleitet.

Anschriften und weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.tomatis.de/

Weitere Infos finden Sie hier …


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