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Forscher finden statistischen Zusammenhang zwischen der Augenkrankheit und dem Sonnenlicht

Wer in seinem Leben viel der Sonne ausgesetzt war, hat ein höheres Risiko für eine so genannte Makuladegeneration im Alter. Das legt eine Studie an mehr als 2.500 Amerikanern nahe. Über ihre Ergebnisse berichten US-Forscher in der Fachzeitschrift Archives of Ophthalmology (Bd. 122, S. 750).

Bei einer Makuladegeneration sterben die lichtempfindlichen Zellen an der Stelle des schärfsten Sehens ab. Dadurch können die Betroffenen nicht mehr richtig scharf sehen und es ist ihnen zum Beispiel nicht mehr möglich, zu lesen oder Auto zu fahren. Die Sehstörung ist eine der häufigsten Ursachen für Sehschärfenverlust im Alter. Bislang gibt es kaum wirksame Therapiemöglichkeiten.

Sandra Tomany von der Universität Wisconsin in Madison und ihre Kollegen untersuchten den Zusammenhang zwischen Sonnenlicht und dem Auftreten von Makuladegeneration bei Teilnehmern einer umfangreichen Augenstudie. Probanden, die in jüngeren Jahren und zu Beginn der Studie mindestens fünf Stunden am Tag der Sonne ausgesetzt waren, entwickelten in den zehn Jahren nach der ersten Befragung mehr als doppelt so häufig erste Anzeichen der Sehstörung wie Teilnehmer, die weniger als zwei Stunden Sonne am Tag abbekommen hatten. Der Gebrauch von Sonnenbrillen und -hüten kann das Risiko allerdings mindern, ergab die Befragung.

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