Gesundheit, Wellness, Medizin

Kanadische und chinesische Forscher berichten im Fachblatt „Psychological Science“, dass der Puls von Ungeborenen anstieg, wenn sie eine Tonbandaufnahme der Mutter hörten. Aufnahmen anderer Frauen bewirkten dagegen eine Verlangsamung des Herzschlags.

Für Barbara Kisilevsky von der Queen’s University in Kingston, Ontario, sind die Resultate die Bestätigung einer 20 Jahre alten Theorie, der zufolge die Vorlieben und das Verhalten eines Kindes schon im Mutterleib geprägt werden. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, wie Ungeborene auf die Stimme des Vaters reagieren und ob sie bereits Englisch und Mandarin auseinanderhalten können.

Kisilevsky und ihre Kollegen führten ihre Versuche mit 60 normal entwickelten Föten kurz vor der Geburt durch. Über einen zehn Zentimeter vom Bauch der Mutter entfernten Lautsprecher hörten die Kinder die Aufnahme einer Frauenstimme, die ein Gedicht las. Handelte es sich um die Stimme der Mutter, stieg die Pulsfrequenz an, die Stimme einer fremden Frau liess den Puls sinken. Nach dem Ende der Aufnahme hielt der Effekt noch mehrere Minuten an.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Föten aufmerksam lauschten und lernten, so Kivilevsky. „Da sie auf die zwei Stimmen unterschiedlich reagierten, müssen sie die Stimme der Mutter erkannt haben.“ Die Forscherin und ihre Kollegen vermuten daher, dass die Wahrnehmung und der Erwerb von Sprache nicht nur durch genetische Faktoren, sondern auch durch im Mutterleib gemachte Erfahrungen beeinflusst wird.

Weitere Infos finden Sie hier …


Fairvital Bioaktive Vitalstoffe | Vitalstoffe & Gesundheitsprodukte online kaufen | Fairvital

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.