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Britische Psychologen haben einen Zusammenhang zwischen der geistigen Leistungsfähigkeit und Schwankungen im Testosteronspiegel entdeckt: Demnach verbessert eine hohe Konzentration des männlichen Sexualhormons im Blut sowohl bei Männern als auch bei Frauen das räumliche Denken, während niedrige Konzentrationen eher die verbalen Fähigkeiten fördern. Dieser Zusammenhang erklärt nach Ansicht der Forscher, warum viele Menschen morgens, wenn sie einen hohen Testosteronspiegel haben, bestimmte Aufgaben besser lösen können als abends. Daryl O’Connor und seine Kollegen von der Universität von Leeds stellten ihre Ergebnisse auf dem Jahrestreffen der britischen Gesellschaft für Psychologie in London vor.

Die Wissenschaftler hatten für ihre Untersuchung männliche und weibliche Probanden gebeten, morgens zwischen 8 und 10 Uhr einige Aufgaben zu lösen, bei denen entweder räumliches Denken oder sprachliche Fähigkeiten gefordert waren. Die gleichen Tests hatten die Teilnehmer dann nachmittags zwischen 15 und 17 Uhr wiederholt. Parallel zu beiden Testrunden bestimmten die Forscher im Speichel der Probanden die Menge des Hormons Testosteron.

Bei allen Testteilnehmern war der Testosteronspiegel morgens deutlich höher als nachmittags. Auch die Leistung bei den unterschiedlichen Aufgaben variierte: So fielen den Probanden morgens die Tests mit geometrischen Figuren viel leichter als nachmittags, während sie bei der Suche nach Synonymen morgens schlechter abschnitten als nachmittags. „Diese Ergebnisse legen nahe, dass Sexualhormone neben ihrer zentralen Rolle bei der Sexualität auch noch andere wichtige Funktionen haben, die völlig unabhängig von der Fortpflanzung sind“, kommentiert O’Connor die Ergebnisse.

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