Gesundheit, Wellness, Medizin

Wissenschaftler des Erasmus Medical Centre http://www.erasmusmc.nl haben einen direkten Zusammenhang zwischen Stress und dem Verlauf einer Multiple Sklerose-Erkrankung hergestellt. Während stressreicher Perioden verdoppelte sich das Auftreten neuer Symptome oder eine Verschlechterung bestehender. Der genaue Grund für den Zusammenhang zwischen Stress und der Schwere der Symptome ist derzeit noch nicht bekannt. Es wird jedoch angenommen, dass Stress die Freisetzung von Hormonen fördert, die das Immunsystem in Mitleidenschaft ziehen.

Die Ergebnisse der 73 an der Studie beteiligten Patienten legen nahe, dass das Erlernen neuer Stressbewältigungsstrategien das Entstehen von Symptomen verzögern könnte. Der leitende Wissenschaftler Rogier Hintzen erklärte, dass diese neuen Erkenntnisse einen wertvollen Ergänzung des immer noch zu geringen Wissens um diese Erkrankung darstellten. Beim Grossteil der Patienten wechseln sich Phasen mit stärkeren Symptomen wie Erschöpfung, Gleichgewichtsstörungen oder Sprechschwierigkeiten und vergleichsweise stabile Phasen ab. Die Studie wurde British Medical Journal veröffentlicht. http://bmj.bmjjournals.com

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