Gesundheit, Wellness, Medizin

Wie die Untersuchung von 154 Schulkindern durch schottische Radiologen zeigt, fanden sich bei nahezu jedem zehnten „Verschleisserscheinungen“ an mindestens einer Bandscheibe, obwohl die Kinder gerade einmal zehn Jahre alt waren.

„Degenerative Veränderungen der Wirbelsäule lassen sich viel früher beobachten als bislang angenommen“, so Francis Smith vom Woodend General Hospital in Aberdeen. Die Resultate der Studie machten ein Umdenken erforderlich, was den Beginn vorbeugender Massnahmen gegen Rückenprobleme angehe. „Die ersten Schritte sollten früh im Leben beginnen, noch vor der Pubertät“, so der Mediziner.

Im Rahmen einer grösseren Studie führten Smith und seine Kollegen Kernspin-Untersuchungen der Schulkinder durch. Sämtliche der degenerativ veränderten Bandscheiben lagen im Bereich der Lendenwirbelsäule, berichtete das Team auf dem Jahrestreffen der Radiological Society of North America in Chicago, Illinois. Jedoch hatte keines der Kinder jemals über Rücken- oder Beinschmerzen geklagt, auch waren in keinem Fall Mangelernährung, Fettleibigkeit oder entsprechende Krankheiten bekannt.

„Wir vermuten, dass es einen genetischen Hintergrund gibt“, so Smith, „obwohl unauffällige Verletzungen beim Sport oder Spielen ebenfalls eine Ursache sein könnten.“ In jedem Falle sollten bereits Kinder eine korrekte Haltung und Dehnübungen erlernen und zu körperlicher Aktivität ermuntert werden. Derweil planen die Mediziner, ihre jungen Studienteilnehmer in zehn Jahren erneut zu untersuchen, um mehr über das Voranschreiten der Veränderungen zu erfahren.

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