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Ein Riechtest könnte in Zukunft dazu beitragen, Alzheimer und Parkinson frühzeitiger zu diagnostizieren. Der Verlust des Geruchssinns ist ein eindeutiges Symptom dieser Hirnerkrankungen. Ursache ist ein Zelleiweiss, das bei betroffenen Personen in dem für die Geruchswahrnehmung zuständigen Teil des Gehirns in veränderter Form auftritt. Das haben amerikanische Mediziner von der Universität von Pennsylvania mithilfe genetisch veränderter Mäuse nachgewiesen. Die Forscher berichten über ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Brain Research (Band 1000).

Der Verlust der Riechfähigkeit ist als frühes Symptom von Alzheimer und Parkinson seit über zehn Jahren bekannt. Eine Ursache für diese Einschränkung kannten Mediziner bislang jedoch nicht. Eine Erklärung könnte in einem bestimmten Eiweiss zu finden sein, vermuteten die Mediziner um Richard Doty. Das Protein Tau ist ein Bestandteil des Stütz- und Transportsystems von Zellen. Es wird bei beiden Krankheiten in veränderter Form produziert und findet sich vor allem in den Gehirnregionen, in denen die Wahrnehmungen der Nase verarbeitet werden. Das Eiweiss könnte dort die Hirnfunktion stören, nahmen die Forscher an.

Um diese Vermutung zu prüfen, veränderten Doty und seine Kollegen die Gene von Mäusen so, dass die Tiere die veränderte Form des Proteins Tau bildeten. Die genmanipulierten Tiere zeigten im Vergleich mit unveränderten Mäusen kaum oder kein Interesse an unbekannten Düften wie Vanille oder Pfefferminz. Offensichtlich hatte das veränderte Tau-Protein die Riechfähigkeit zerstört. Ein Riechtest sei daher ein wichtiger Beitrag zur Früherkennung von Alzheimer und Parkinson, folgern die Forscher folgern aus ihren Beobachtungen.

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