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Viele ältere Menschen leiden meist abends oder in der Nacht an einem fast unerträglichen Kribbeln, Stechen oder ziehendem Schmerz in den Beinen oder, seltener auch in den Armen. Sie werden hiervon zu einem ruhelosen Umhergehen gezwungen, weil die Erscheinungen mit einem zwingenden Bewegungsdrang verbunden sind. Schlaflose Nächte sind meistens die Folge. Grund der unangenehmen Empfindungen ist wahrscheinlich eine gestörte Übertragung von Nervensignalen.

Oft sehen sie diese quälenden Plagen einfach als Alterserscheinungen an, ja wenn sie ihren Arzt fragen, kann es sein, dass dieser auch keine Antwort weiss, denn vielen Ärzten ist leider das sogenannte Restless-Legs-Syndrom (RLS) noch nicht bekannt.

Etwa 5 – 9% der Deutschen leiden an dieser Syndrom Die Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten, meist sind die Betroffenen jedoch über 30 Jahre. Die Krankheit trifft Frauen häufiger als Männer. Bewegungslosigkeit wird zur unerträglichen Qual

Das Restless-Legs-Syndrom lässt sich anhand der Entstehungsursachen in zwei Gruppen einteilen: idiopathisches und symptomatisches RLS.

Ist das Restless-Legs-Syndrom unabhängig von anderen Erkrankungen entstanden, wird es als idiopatisches RLS bezeichnet. Ursache ist in den meisten Fällen Vererbung – bei mehr als der Hälfte der Betroffenen kommt die Erkrankung bereits in der Familie vor. Idiopathisches RLS tritt vorrangig zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auf, wobei die Symptome mit dem Alter zunehmen.

Als symptomatisch bezeichnet der Arzt ein RLS, wenn die Beschwerden als Symptom einer anderen Erkrankung auftreten. Typische Erkrankungen, die sich durch ein RLS äussern können, sind:

– Niereninsuffizienz, vor allem bei Dialyse-Patienten
– Eisenmangelanämie
– Parkinson
– Rheumaähnliche Gelenkentzündung (Rheumatoide Arthritis)
– Diabetes mellitus

In der Regel geben sich die Symptome des Restless-Legs-Syndroms, wenn der Arzt die eigentliche Erkrankung behandelt.

RLS kann ausserdem im letzten Drittel einer Schwangerschaft auftreten. Nach der Geburt des Kindes verschwinden die Symptome meist wieder.

Oft wird das symptomatische Restless-Legs-Syndrom durch Medikamente hervorgerufen. Typische Medikamente sind:

Neuroleptika, wie sie z.B. bei Schlafstörungen oder Erregungszuständen eingesetzt werden

– Metoclopramid, das bei Erbrechen verabreicht wird
– Tri- und tetrazyklische Antidepressiva zur Behandlung von psychischen Erkrankungen
– Cimetidin, das häufig gegen Magengeschwüre eingesetzt wird
– Antikonvulsiva, die oft bei der Therapie von Epilepsie zum Einsatz kommen

– Koffein, das sich vielfach in Kopfschmerztabletten und Kreislauf anregenden Präparaten findet.

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