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Rauchen erhöht offenbar das Risiko für Nierenleiden, zeigt eine Studie der Monash University in Melbourne (Australien) mit 4.500 Männern und Frauen. Bei den männlichen Teilnehmern, die rauchten, erhöhte sich die Gefahr einer Nierenerkrankung um das Dreifache. Dabei litten sie weder unter Diabetes noch unter Bluthochdruck – zwei der häufigsten Ursachen für Nierenschädigungen.

Der Grad der Nierenschädigung sei abhängig von der Anzahl der konsumierten Zigaretten, sagt Dr. Esther Briganti vom Monash Medical Center. Die Nierenschädigung haben die Wissenschaftler unter anderem dadurch festgestellt, dass der Eiweissgehalt im Urin krankhaft erhöht (Proteinurie) war.

Nierenschädigungen bei Rauchern könnten durch einen erhöhten Blutdruck innerhalb der Nieren hervorgerufen werden, vermutet Briganti. So rege Tabakkonsum etwa die Freisetzung der blutdrucksteigernden Hormone Noradrenalin und Vasopressin an. Ausserdem könnte die durch das Rauchen beeinträchtigte Blutzirkulation in den Nierengefässen Schäden anrichten.

Bei den weiblichen Probanden war die Neigung zur Nierenerkrankung übrigens nicht zu beobachten. Sowohl männliche als auch weibliche Raucher, deren Blutzucker- und Blutdruckwert im oberen Normbereich lagen, hatten jedoch einen oftmals eher hohen Eiweissspiegel im Urin.

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