Gesundheit, Wellness, Medizin

Der Begriff Peloide dürfte selbst vielen Kurgästen oder Patienten, die mit ihnen bereits in Berührung gekommen sind, nicht bekannt sein.

Er umfasst anorganische oder organische Gemische, die durch geologische und/oderbiologische Vorgänge entstanden sind und in der Natur feinkörnig vorliegen oder aber durch einfache Aufbereitung in einen feinkörnigen Zustand gebracht werden.

Jetzt denkt die eine oder andere Leserin oder Leser bereits an Fango oder Moor,die beiden meistgenutzen Peloide. Dabei ist Fango ein Sammelbegriff für Peloide verschiedenster Art: Tuffite aus Vulkangestein, Tonstein oder Tonschiefer, Fango aus Kalkstein, als Mergel, Kreide, Kalk oder Dolomit. Sonderrollen nehmen Peloide ein, die weniger bekannt oder geläufig sind: z.B. Lehm, ein Ton – Quarzsand – Gemisch, Heilerde, Heilkreide, Schlamm, Tonschlamm oder Schlick, letzterer meist als Meeresschlick.

Alle Peloide dürfen therapeutisch nur angewendet werden, wenn ihre krankheits -heilenden, -lindernden, oder -verhütenden Eigenschaften durch wissenschaftliche Gutachten eines medizinisch – balneologischen Institutes oder eines anerkannten medizinisch – balneologischen Sachverständigen nachgewiesen sind.

Ihre physikalischen Eigenschaften sind durch Peloidanalysen nachzuweisen und durch Kontrollanalysen zu überprüfen.

In den örtlichen Instituten für Physiotherapie oder in Massage – Praxen werden Fangopackungen meist und vielfach zur Linderung oder Behebung von Rückenschmerzen aller Art, z.B. Hexenschuss angewendet. Verwendet werden dann Peloide von nahegelegenen Fundorten. Die Wirkung leitet man von der gleichmässigen, langanhaltenden und intensiven Hitzeabgabe des Fangos auf den Körper ab.

Moorbäder und -packungen werden meist zur Behandlung von Weichteilrheuma und Gelenkschmerzen aller Art verwendet. Auch hier kommen Moore zur Anwendung, die mit kurzen Transportwegen zu beschaffen sind.

Viele Heilbäder und Kurorte, die teils seit Jahrhunderten als Moorbäder wegen ihrer Wirksamkeit gerühmt werden, verwenden natürlich, das am Ort geforderte Moor und stützen sich in ihren Heilanzeigen nicht nur auf Erfahrungswerte sondern auch auf die recht unterschiedlichen Inhaltsstoffe.

So geben die Mooranalysen – wie Heilwasseranalysen – Anhaltspunkte für die geeigneten Anwendungen. Ähnlich ist es bei allen anderen Peloiden: die örtlich spezifische Zusammensetzung ermöglicht die gezielte Behandlung bei den unter-schiedlichsten Erkrankungen.

Erwähnt seien hier nur einige der oft unbekannten Heilanzeigen für Peloid – Anwendungen: Hormonelle Störungen, Frauenleiden, Stress- und Erschöpfungszustände, Hauterkrankungen.

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