Gesundheit, Wellness, Medizin

In den letzten Jahrzehnten hat die Zahl der Menschen, die mit Nierensteinen geplagt sind, in Mittel- und Westeuropa stark zugenommen. Hier macht sich der Wohlstand negativ bemerkbar, denn in Zonen, in denen Nahrungsmangel herrscht, sind Nierensteine nicht so häufig anzutreffen.

Dabei sind die Ursachen für die Bildung nicht immer gleich. Eine grosse Rolle spielt ohne Zweifel eine erbliche Anlage. Im Zusammenhang damit, aber auch bei einseitiger Ernährung mit Milch und Milchprodukten, wird der Nierensteinbildung Vorschub geleistet. Häufiger Grund ist auch eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr oder ein Flüssigkeitsmangel der durch starkes Schwitzen (z.B. in bestimmten Berufen) hervorgerufen wird. Schliesslich gibt es Stoffwechselstörungen (z.B. eine Überfunktion der Nebenschilddrüse oder Enzymstörungen), die für zu grosse Calzium-Mengen im Harn und damit zu einer Steinbildung führen können. Schliesslich ist nicht zuletzt auch Bewegungsmangel eine Ursache für Nierensteine.

In der Hauptsache sind es Männer zwischen 20 und 40 Jahren, die plötzlich von einer schmerzhaften Nierenkolik überfallen werden, über eigenartige Rückenschmerzen klagen oder Blut im Urin feststellen.

Dann ist für den Arzt die erste Diagnose einfach: ein Nierenstein, der vielleicht schon lange unbemerkt im Nierenbecken lag, hat sich auf die Wanderschaft gemacht und ist im Harnleiter stecken geblieben.

Mit der sofortigen Schmerzbehandlung kann der Patientin oder dem Patienten natürlich nur vorübergehend Erleichterung verschafft werden.

Der Arzt wird mit Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen versuchen Lage, Grösse und Art des Steins festzustellen, um danach eine weitere Behandlung vorzuschlagen. Leider ist es manchmal schwierig zu einem klaren Bild zu kommen, weil bestimmte Steinarten auch mit den modernsten Methoden kaum sichtbar gemacht werden können.

Die Entfernung des Steins erfolgt heute entweder chirurgisch, wobei es verschiedene Methoden gibt, die zum Teil endoskopisch oder auf andere Weise, sehr schonend, ausgeführt werden. Routine ist inzwischen auch die, seit etwa 1980 mögliche, Steinzertrümmerung durch Stosswellen. Danach werden die Trümmer auf natürlichem Weg ausgespült bzw. ausgeschieden.

Zum Glück machen sich auch viele Nierensteine bei Ihrer Wanderung durch die Harnleiter kaum bemerkbar, wobei sie jedoch wegen ihrer Grösse und Kantigkeit zu Verletzungen führen können und soweit sie nicht weiterkommen, meist zu einem Harnstau und Entzündungen führen.

Für ein derart komplexes Krankheitsbild bietet sich vor allem eine Rundum-Therapie an, wie sie für Nierensteine schon seit Jahrhunderten in zahlreichen Heilbädern mit grossem Erfolg angeboten wird.

Hier kann versucht werden, entdeckte Steine, praktisch mit naturheilkundlichen Methoden auszuspülen oder, bei bestimmten Arten, aufzulösen. Es sind vor allem magnesiumhaltige Mineralwässer, die, richtig dosiert und temperiert in vielen Fällen helfen. Mit Heilwässern ist es auch möglich, den Harn so einzustellen, dass er nicht mehr in der Lage ist, Steine auszufällen.

Hieraus geht schon hervor, dass Heilbäder vor allem dafür sorgen, dass sie Patientinnen und Patienten, nach ausgestandenen Problemen mit Nierensteinen, vor einer erneuten Steinbildung bewahren.

Der Badearzt wird nicht nur entsprechende Trinkkuren verschreiben, sondern ebenfalls für begleitende Therapien (auch, wenn notwendig medikamentöse) und andere Massnahmen (Massagen, u.s.w.) sorgen. Hierzu gehört auch eine Diät, die am Kurort erlernt wird und zuhause fortgesetzt werden kann, wie auch eine eingehende Beratung zum optimalen zukünftigen Verhalten, damit nie wieder die oft unerträglichen Schmerzen einer Nierenkolik erlitten werden müssen.

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