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Hauptinhaltsstoff blockiert die Vermehrung der Krebszellen

Britische Wissenschaftler haben entdeckt, wie einer der Hauptinhaltsstoffe von grünem Tee die Krebsentstehung stoppt: Die Substanz greift ein wichtiges Enzym in den Krebszellen an und verhindert damit das Wachstum des Tumors. Dabei reichen bereits Konzentrationen aus, wie sie üblicherweise im Blut von Teetrinkern nach zwei bis drei Tassen grünem Tee pro Tag vorkommen. Das berichten die Forscher um Roger Thorneley vom John Innes Centre in Norwich in der Fachzeitschrift Cancer Research (Ausgabe vom 15. März). Die Forscher versprechen sich von ihren Ergebnissen einen wichtigen Fortschritt in der Krebsbehandlung.

Seit langem wird grünem Tee und besonders seinem Inhaltstoff Epigallocatechin-Gallat (EGCG), einem so genannten Polyphenole, ein positiver Effekt bei der Bekämpfung von Krebs nachgesagt. Erst jetzt konnten Thorneley und seine Kollegen jedoch seine exakte Wirkweise aufdecken: EGCG greift ein Enzym an, das entscheidend an der Produktion des Erbmaterials, der DNA, beteiligt ist, und stoppt so die Vermehrung der Krebszellen.

Die Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass sich aus EGCG eine neue Art von Krebsmedikament entwickeln lässt. Sein Angriffsziel, das Enzym Dihydrofolatreduktase (DHFR), wird in der Krebstherapie bereits vielfach ausgenutzt. Ein Nachteil dieser Therapieansätze ist jedoch, dass dieses Enzym auch in gesunden Zellen an der DNA-Synthese mitwirkt. Daher haben Medikamente, die dort angreifen, wie das verbreitete Methothrexat, eine Reihe von Nebenwirkungen vor allem in der Leber und im Knochenmark. Im Unterschied zu Methothrexat bindet EGCG jedoch weniger fest an das Enzym DHFR und sollte daher weniger Nebenwirkungen auf gesunde Zellen haben, hoffen die Forscher.

Allerdings warnen die Wissenschaftler vor einem zu hohen Genuss an grünem Tee kurz vor oder während der Schwangerschaft. Studien haben erwiesen, dass ein Übermass an Tee zu körperlichen Defekten des Embryos führen kann, wie der Anenzephalie, einer schweren Fehlbildung des Zentralen Nervensystems.

Hinweis der Redaktion: Wir erfahren immer wieder, dass viele Menschen sich nicht mit dem Geschmack des grünen Tees anfreunden können, und wenn sie nicht notorische Teetrinker sind, auch die Umstände mit der Zubereitung scheuen.

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