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Rezeptfrei erhältliche Nasensprays mit dem Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid schädigen die Nasenschleimhaut. Die für die Abwehr von Krankheitskeimen zuständigen Zellen sterben bei dieser Behandlung in zunehmenden Mass ab, berichten Wissenschaftler vom Center for Pediatric Research der Eastern Virginia Medical School auf dem diesjährigen Meeting der Triological Society in Palm Desert.

Um die Nasensprays auch bei mehrfachem Gebrauch frei von Bakterien zu halten, wird die Lösung vorbeugend mit entsprechenden Wirkstoffen versehen. Der hierzu am häufigsten eingesetzte Stoff Benzalkoniumchlorid verändert aber die in der Nasenschleimhaut sitzenden sogenannten Neutrophilen. Diese Zellen sind die erste Hürde, die eindringende Krankheitskeime überwinden müssen. Gesunde Zellen bekämpfen die Eindringlinge, indem sie sie aufnehmen und im Zellinneren abbauen.

Der Kontakt mit dem Wirkstoff Benzalkoniumchlorid schädigt diese Zellen. Ab einer Konzentration von 15 Prozent der nasalen Salzsprays nehmen die Neutrophilen gehörigen Schaden. Ihre Zellform verändert sich. Steigt die Konzentration nochmal um 5 Prozent, sterben die Zellen ab. Die Nasenschleimhaut kann sich daraufhin nicht mehr gegen eindringende Pathogene zur Wehr setzen. Die Folge ist oft eine Sinusitis, eine Entzündung der Nasennebenhöhlen.

Die Ärzte schlagen aus diesem Grunde vor, lieber eine einfache Salzlösung vorzubereiten. Die enthält schliesslich nicht den schädlichen Wirkstoff und birgt somit keine Gefahr für das empfindliche Gleichgewicht der Nasenschleimhaut. Und billiger ist es ausserdem.

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