Gesundheit, Wellness, Medizin

Moorbäder und Packungen sind allgemein als wohltuend und oft sogar heilend bei Rheuma und anderen Schmerzen der Muskeln bekannt und viele Kurorte, in denen Moor als Kurmittel angewendet wird, haben demgemäss einen guten Ruf als Rheumabad.

Vielleicht bedeutsamer als die Linderung bei rheumatischen Schmerzen, die auch gut mit anderen wärmespendenden Anwendungen “ wenn denn Wärme hilfreich ist – erreicht werden kann, ist die Anwendung von Moor in der Frauenheilkunde.

So werden die segensreichen Wirkungen des Moors bei gynäkologischen Störungen auch heute noch oft nur von Frau zu Frau, als Geheimtipp weitergegeben. Dabei sind die positiven Wirkungen des Moors in diesem Bereich wissenschaftlich erwiesen und, glücklicherweise empfiehlt auch mancher Arzt der Schulwissenschaft seinen Patientinnen, wenn alles andere nichts hilft, eine Kur in einem Moorbad.

Moorbäder, aber auch -packungen führen zuerst zu einer Überwärmung der peripheren Körperregionen (Moorbäder haben eine Temperatur von 39 “ 46° C, sind also wärmer als Thermalbäder). Daneben haben aber auch die Inhaltsstoffe des Moors, dass ja aus verrotteten Pflanzenteilen besteht, eine wesentliche Wirkung, weil diese offensichtlich vom Körper aufgenommen werden. Leider werden Analysen des angewendeten Moors von den Moorbädern kaum veröffentlicht. Allerdings könnte der Laie hiervon auch kaum bestimmte Wirkungen ableiten, doch haben, nach allen Erkenntnissen “ Moore verschiedener Kurorte durchaus nicht die gleiche Wirksamkeit, sodass durchaus geraten werden kann, vor dem Besuch eines Moorbades Empfehlungen einzuholen. Unterschieden wird auch nach Hoch- und Niedermooren aus denen der Anstich vorgenommen wird. Hochmoore enthalten allgemein einen höheren Anteil an wirksamen Bestandteilen.

Moorbäder können bei Frauen wahre Wunder bewirken. Dies geschieht eindeutig durch hormonelle Wirkungen des Moors, das den weiblichen Hormonhaushalt ankurbelt, auf Trab bringt oder reguliert. Moorbäder haben daher ein sehr breites Wirkungsspektrum. Sie helfen bei einer Unterentwicklung der weiblichen Organe, Menstruationsstörungen und krampfartigen Zuständen, entzündlichen Prozessen des Unterleibs, Aborten, Scheidenproblemen (Crauroris vulva, z.B. Trockenheit, Juckreiz, Schrumpfung), vaginalem Fluor bis hin zur Sterilität. Ja in unendlich vielen Fällen ist nach einem oder mehreren Kuraufenthalten in einem Moorbad der langgehegte Kinderwunsch endlich in Erfüllung gegangen. Aber auch bei klimaktorischen Beschwerden, vor allem wenn das Klimakterium zu früh einsetzt, kann ein Moorbad Wunder bewirken.

Neben den positiven Heilanzeigen für Frauenleiden stehen bei Mooranwendungen eine Reihe von Kontraindikationen, die auf jeden Fall berücksichtigt und von einem Arzt abgeklärt werden müssen.

Wer über den Bäder-Führer eine Auswahl unter den infrage kommenden Moorbädern trifft, sollte dort Ortsprospekte anfordern, in denen neben vielen anderen Hinweisen Kontraindikationen angeführt sind, die mit dem Arzt besprochen werden sollten.

Weitere Infos finden Sie hier …


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