Gesundheit, Wellness, Medizin

Meditierende Mönche liefern Hinweise darauf, wie die grundlegenden Reaktionen des Gehirns ausser Kraft gesetzt werden können. Wissenschafter der University of Queensland http://www.uq.edu.au führten mit buddhistischen Mönchen Sehtests durch, bei denen gleichzeitig jedem Auge ein anderes Bild gezeigt wurde. Die Aufmerksamkeit der meisten Menschen würde automatisch fluktuieren. Den Mönchen gelang es jedoch sich auf ein Bild zu konzentrieren. Die Forscher schreiben in Current Biology, dass diese Fähigkeit zur Überwindung einer grundlegenden mentalen Reaktion Hinweise darauf liefere wie das Gehirn trainiert werden könne. http://www.current-biology.com

Gemeinsam mit einem Team der University of California http://www.berkeley.edu studierten die Forscher 76 Mönche, die in den Bergen von Indien in Klausur lebten. Die Teilnehmer hatten zwischen fünf und 54 Jahren Meditationstraining absolviert. Bei den Tests erhielten sie spezielle Brillen, die ermöglichten mit jedem Auge ein anderes Bild zu sehen. Normalerweise würde das Gehirn rasch zwischen beiden Bildern wechseln. Es wurde bisher davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine grundlegende und unwillkürliche Reaktion handelt. Jene Mönche, die eine Meditationsform ausübten, bei der sie sich auf ein einzelnes Objekt konzentrierten, konnten sich auf eines der Bilder beschränken. Mönche, die das längste und intensivste Training absolviert hatten, konnten sich bis zu 12 Minuten lang auf eines der Bilder konzentrieren.

Olivia Carter von der University of Queensland erklärte, dass die Mönche zeigten, dass sie in der Lage waren, externe Informationen zu blockieren. „Das ist ein erster Schritt im Verständnis wie ihr Gehirn arbeitet. Es wäre sinnvoll, weitere Tests mit bildgebenden Verfahren durchzuführen, um die Unterschiede in den Gehirnen der Mönche genau sehen zu können.“ Den Forschern könnte dieses Wissen ein grösseres Verständnis ermöglichen, wie die Meditation Vorgänge im Gehirn beeinflusst, wenn jemand entscheidet etwas seine Aufmerksamkeit zu schenken. Das gelte genauso dafür, was geschähe, wenn man sich entscheide, nicht näher auf schlechte Nachrichten einzugehen oder sich zu beruhigen. Buddhistische Mönche berichteten laut BBC häufig, dass sie negative Ereignisse verarbeiten und danach einfach weiter machen könnten.

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Buddhistische Mönche steuern Aufmerksamkeit willentlich

Brisbane/Berkley (pte/13.06.2005/13:49) – Meditierende Mönche liefern Hinweise darauf, wie die grundlegenden Reaktionen des Gehirns ausser Kraft gesetzt werden können. Wissenschafter der University of Queensland http://www.uq.edu.au führten mit buddhistischen Mönchen Sehtests durch, bei denen gleichzeitig jedem Auge ein anderes Bild gezeigt wurde. Die Aufmerksamkeit der meisten Menschen würde automatisch fluktuieren. Den Mönchen gelang es jedoch sich auf ein Bild zu konzentrieren. Die Forscher schreiben in Current Biology, dass diese Fähigkeit zur Überwindung einer grundlegenden mentalen Reaktion Hinweise darauf liefere wie das Gehirn trainiert werden könne. http://www.current-biology.com

Gemeinsam mit einem Team der University of California http://www.berkeley.edu studierten die Forscher 76 Mönche, die in den Bergen von Indien in Klausur lebten. Die Teilnehmer hatten zwischen fünf und 54 Jahren Meditationstraining absolviert. Bei den Tests erhielten sie spezielle Brillen, die ermöglichten mit jedem Auge ein anderes Bild zu sehen. Normalerweise würde das Gehirn rasch zwischen beiden Bildern wechseln. Es wurde bisher davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine grundlegende und unwillkürliche Reaktion handelt. Jene Mönche, die eine Meditationsform ausübten, bei der sie sich auf ein einzelnes Objekt konzentrierten, konnten sich auf eines der Bilder beschränken. Mönche, die das längste und intensivste Training absolviert hatten, konnten sich bis zu 12 Minuten lang auf eines der Bilder konzentrieren.

Olivia Carter von der University of Queensland erklärte, dass die Mönche zeigten, dass sie in der Lage waren, externe Informationen zu blockieren. „Das ist ein erster Schritt im Verständnis wie ihr Gehirn arbeitet. Es wäre sinnvoll, weitere Tests mit bildgebenden Verfahren durchzuführen, um die Unterschiede in den Gehirnen der Mönche genau sehen zu können.“ Den Forschern könnte dieses Wissen ein grösseres Verständnis ermöglichen, wie die Meditation Vorgänge im Gehirn beeinflusst, wenn jemand entscheidet etwas seine Aufmerksamkeit zu schenken. Das gelte genauso dafür, was geschähe, wenn man sich entscheide, nicht näher auf schlechte Nachrichten einzugehen oder sich zu beruhigen. Buddhistische Mönche berichteten laut BBC häufig, dass sie negative Ereignisse verarbeiten und danach einfach weiter machen könnten.

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