Gesundheit, Wellness, Medizin

Wenn die Erinnerung an ein unangenehmes Erlebnis verblasst, wirken im Gehirn körpereigene Substanzen, wie sie auch in Cannabis vorkommen. Das berichten Wissenschaftler um Beat Lutz vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München im Fachmagazin „Nature“ (Bd. 418, S. 530). Ihre Beobachtungen könnten helfen, Medikamente gegen traumatische Erkrankungen gezielt zu entwickeln.

Die Forscher hatten an Mäusen den Einfluss dieser so genannten Cannabinoide auf das Erinnerungsvermögen untersucht. Sie trainierten die Nager darauf, ein Tonsignal mit einem leichten Elektroschock in Verbindung zu bringen. Hörten die Mäuse in den folgenden Tagen das Signal, erstarrten sie “ auch wenn sie keinen elektrischen Schlag bekamen. Nach etwa elf Tagen begannen sie aber, das Erlebnis zu vergessen und kümmerten sich nicht mehr um den Ton. Anders verhielten sich Mäuse, denen die für Cannabinoide empfindlichen Rezeptoren fehlten: Sie konnten die mit dem Ton verknüpften negativen Erinnerungen nicht verdrängen.

Unangenehme Erfahrungen zu sammeln, zu speichern und mit bestimmten Verhaltensweisen zu verknüpfen, ist eine der wichtigsten Aufgaben des zentralen Nervensystems. Wird die schlechte Erfahrung aber nicht regelmässig wiederholt, gerät sie in Vergessenheit. Bislang rätselten Forscher über die genauen Mechanismen, die das langsame Vergessen steuern.

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