Gesundheit, Wellness, Medizin

Die regelmässige Einnahme von Johanniskraut könnte unerwünschte Nebeneffekte haben. Der Wirkstoff der Pflanze verringert deutlich die Effizienz von Medikamenten etwa gegen Husten oder Angstzustände, indem er eine wichtige Entgiftungsmaschinerie des Körpers beeinflusst. Das berichten amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „JAMA“ (Ausg. vom 17. September).

Produkte mit Johanniskraut werden beispielsweise gegen Depressionen eingenommen und sind ohne Rezept im Handel frei erhältlich. Wie schädlich diese als harmlos geltende Pflanzenarznei jedoch tatsächlich sein kann, konnte das Forscherteam um John Markowitz von der Medizinischen Universität in South Carolina in einer Studie beweisen.

An der Untersuchung nahmen 12 gesunde Personen beiderlei Geschlechts im Alter zwischen 22 und 38 Jahren teil. Zu Beginn verabreichten die Mediziner den Teilnehmern bestimmte Mengen eines Mittels, das üblicherweise gegen Angstzustände eingesetzt wird. Diese Substanz aktiviert auch das körpereigene Entgiftungssystem, das aus den so genannten Cytochrom – P450 – Enzymen besteht und den Stoff wieder abbaut. Eine Woche später startete dann die zweiwöchige Einnahme eines Johanniskrautpräparats.

Die Wissenschaftler überprüften die Konzentration des Anti – Angst – Mittels im Blut der Personen. Es zeigte sich, dass das Medikament während der Einnahme von Johanniskraut doppelt so schnell vom Entgiftungssystem abgebaut wurde wie ohne die Pflanzenarznei. Unter einer konstanten Therapie mit Johanniskraut büssen also möglicherweise alle die Medikamente an Effizienz ein, die der Körper mit Hilfe des P450 – Systems abbaut. Die Dosis dieser Mittel müsse daher für eine gleich bleibende Wirkung stark erhöht werden, erklären die Forscher.

Weitere Infos finden Sie hier …


Fairvital Bioaktive Vitalstoffe | Vitalstoffe & Gesundheitsprodukte online kaufen | Fairvital

Ähnliche Beiträge

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.