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Einer Kombination aus Koffein und Alkohol scheint eine Karriere als Schlaganfall-Mittel bevorzustehen. Bei ersten klinischen Versuchen wurde eine intravenös verabreichte Mischung der beiden Wirkstoffe von den Patienten gut toleriert, berichten US-Wissenschaftler im Magazin „Stroke“.

Der Mediziner James Grotta von der Universität Texas in Houston spritze zusammen mit Kollegen insgesamt 23 Patienten die Coffeinol genannte Wirkstofflösung. Versuche an Tieren hatten zuvor ergeben, dass Coffeinol Schlaganfallschäden im Gehirn offenbar wirkungsvoll reduziert. Sinn der ersten Versuche am Menschen war nun, die Sicherheit des Wirkstoffs zu testen.

Ein Patient mit einem schwachen Kreislauf hatte während der Behandlung Herzprobleme, berichtet Grotta. Aber ansonsten haben die Versuche nur wenig Nebenwirkungen des Mittels offenbart. Als nächstes plant der Arzt daher breit angelegte Vergleichsstudien, in denen der therapeutische Effekt von Coffeinolgaben unter die Lupe genommen werden soll.

Warum Alkohol und Koffein das Gehirn bei einem Schlaganfall schützen, ist bisher nicht bekannt. Weder Alkohol noch Koffein können, wenn sie als alleiniger Wirkstoff verabreicht werden, den Verlauf eines Infarkts günstig beeinflussen. Die Mischung der beiden Substanzen verlangsamt jedoch in den ersten Stunden nach einem Hirnschlag die Ausdehnung des Schadensbereichs.

Eine ähnliche Wirkung hat auch die gezielte Unterkühlung des Gehirn nach einem Infarkt, berichtet Grotta. Er und seine Kollegen wollen daher in klinischen Versuchen Coffeinol auch in Verbindung mit einer Absenkung der Körpertemperatur untersuchen. Sie hoffen, dass sich die beiden Behandlungen in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken.

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