Gesundheit, Wellness, Medizin

Zahlreiche Krankheitserscheinungen haben ihre Hochzeiten, anders gesagt, sie unterliegen der Mode, werden mal mehr, mal weniger wahrgenommen. So können sich ältere Hausärzte an Zeiten erinnern, als viele Übergewichtige, meist jüngere Frauen, die Praxis mit der Klage aufsuchten: „ich kann machen, was ich will, keine Diät schlägt bei mir an, ich glaube, es liegt an der Schilddrüse, können Sie mir nicht ein Schilddrüsenhormon verschreiben“? Diese Wünsche wurden meist kurz und bündig abgelehnt, denn mit Hormongaben ist nicht zu spassen und die Ärzte vermuteten, meist nicht zu Unrecht, dass der Tip mit dem Schilddrüsen – Hormon von einer guten Freundin stammte. Überdies war man damals eher geneigt, kostspielige Untersuchungen zu vermeiden, die zur genauen Überprüfung der Schidldrüsenfunktion nötig sind.

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Inzwischen ist das vage Wissen über den Zusammenhang der Schilddrüsenfunktion und Stoffwechselerscheinungen allgemeinen verschwunden. Nach wie vor spielt aber die Schilddrüse für die Befindlichkeit eine grosse Rolle. So ist eine gut arbeitende Schilddrüse verantwortlich für ein pralles Lebensgefühl bis hin zu hoher Vitalität und glänzendem, elastischen Haar. Dagegen fühlen sich Menschen mit einer Schilddrüsen – Unterfunktion ständig müde, antriebslos und das Körpergewicht steigt , auch bei geringer Nahrungszufuhr.

Die Ursachen einer Schilddrüsendisfunktion kann sowohl konstitutionsbedingt “ also individuell, auch physisch bedingt angelegt “ aber auch durch das Nahrungsangebot bestimmt sein. Früher war Jodmangel in der Nahrung die häufigste Ursache und in den Alpenländern trat vielfach, nach jahrzehntelanger Jodunterversorgung ein Kropf auf. Inzwischen sind derart gravierende Ernährungsmissstände wegen der allgemein gesünderen Ernährung, aber auch durch die Verwendung von jodiertem Salz kaum noch anzutreffen.

Gleichwohl gibt es viele Menschen, deren Lebensqualität durch ständige Antriebslosigkeit und Müdigkeit beeinträchtigt ist. Sie müssen sich zu allen Aktivitäten mühsam aufraffen und kommen auch deshalb oft nicht auf den Gedanken, ihren Zustand, den sie fast als normal betrachten, mit ihrem Arzt zu besprechen. Hier wäre eine genaue Untersuchung der Schilddrüse (Szintigraphie) angezeigt und gäbe Aufschluss ob und inwieweit eine Störung vorliegt. Das Ergebnis unterliegt natürlich der Beurteilung durch den Arzt, der aufgrund seiner Erfahrungen, aber auch anhand der zur Zeit geltenden oder ihm bekannten Grenzwerte seine Diagnose stellt. So wird es Fälle geben, bei denen eine medikamentöse Behandlung ohne jeden Zweifel angezeigt ist. Vielfach kann das Ergebnis der Untersuchung aber auch so oder so ausgelegt werden, da es einen fliessenden Übergang von positiver zu negativer Bewertung gibt und der Grenzwert auch individuell unterschiedlich anzunehmen ist. Allerdings kann die Vitalität “ bei Jodmangel – aber auch ganz einfach und auf natürliche Weise verbessert werden, indem man die Schilddrüse mit mehr Jod versorgt. Dies geschieht am besten unter ärztlicher Überwachung in einem Heilbad mit jodhaltigen Quellen oder einem Aufenthalt in einem Seebad. In all diesen Orten haben die Badeärzte grosse Erfahrung in der Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion und viele Kurgäste kehren wie neu geboren von ihrer Kur zurück.

Die Jodaufnahme erfolgt in den Seebädern durch die Atemluft (in der Brandung) aber auch, wie in den Jodheilbädern beim Baden durch die Haut. Schliesslich kann dem Körper Jod auch durch Trinken von jodhaltigem Heilwasser zugeführt werden.

Oft wirkt eine solche Kur als Anschub für eine langfristige Besserung. In vielen Fällen sind jedoch Wiederholungen angebracht. Zu hause kann man jedoch durch Trinken eines jodhaltigen Heilwassers oder Einnahme von Meeresalgen – Präparaten auf natürliche Weise versuchen, auf seine Vitalität einen positiven Einfluss zu nehmen.

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