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Das Magenbakterium Helicobacter pylori nutzt im lebenden Organismus Wasserstoff als Energiequelle. Das haben amerikanische Wissenschaftler bei Untersuchungen an Mäusen festgestellt. Die Entdeckung könnte grossen Einfluss auf die Behandlung von Krankheiten haben, berichten die Mikrobiologen in der Fachzeitschrift Science (Bd. 298, S. 1788).

Die Forscher um Rob Maier von der Universität Georgia hatten mithilfe einer winzigen Sonde mehrfach die Wasserstoffmengen in verschiedenen Regionen der Magenschleimhaut lebender Mäuse gemessen. Die Wissenschaftler fanden dabei erstmalig Wasserstoff im Gewebe eines Wirbeltiers. Ausserdem stellten sie bei ihren Untersuchungen fest, dass die Anwesenheit von Wasserstoff die Überlebensfähigkeit von H. Pylori entscheidend begünstigte. Bisher hielten Forscher Wasserstoff lediglich für ein Abfallprodukt, das nicht lange im Körper bleibt, sondern wieder ausgeschieden wird.

Auch andere Bakterien wie etwa E. coli oder Salmonellen können möglicherweise Wasserstoff verwerten, vermuten die Mikrobiologen. Der Wasserstoff wird im Darm produziert. In welchen Mengen dies geschieht, hängt von der Ernährung ab. Daher könnte eine einfache Nahrungsumstellung das Fortschreiten von Krankheiten beeinflussen, die von diesen Bakterien auslöst werden. Dazu gehören zum Beispiel Magengeschwüre, Magenschleimhautentzündungen oder Magenkrebs. Zudem schliessen Maier und seine Kollegen nicht aus, dass Wasserstoff auch für Keime in anderen Geweben und Organen als Energiequelle dienen könnte.

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