Gesundheit, Wellness, Medizin

Ein Mangel am Spurenelement Selen macht den Körper anfälliger für Grippeviren. An Selenmangel leidende Mäuse erkrankten bei einer Infektion deutlich schwerer und länger als gut ernährte Tiere, berichten amerikanische Forscher im Fachmagazin „FASEB“. Sie nehmen an, dass die Erkenntnisse auch für den Menschen gelten, da Mäuse ähnlich auf Angriffe von Grippeviren reagieren. Die Wissenschaftler der Universität North Carolina, des Agrarwissenschaftlichen Forschungsdienstes in Beltsville und des schweizerischen Forschungszentrums von Nestlé fütterten Mäuse entweder mit selenarmer oder mit gewöhnlicher Nahrung. Danach wurden die Tiere mit dem Virus „Influenza A Bangkok“ infiziert, das auch Menschen befallen kann. Die Nager mit Selenmangel hatten dabei viel häufiger unter einer Lungenentzündung zu leiden als reichhaltig ernährte Tiere.

Dass zwischen dem Immunsystem und der Ernährung ein Zusammenhang besteht, sei zwar schon lange bekannt, kommentiert Melinda Beck von der Universität North Carolina das Ergebnis. Die Studie zeige jedoch, dass offenbar ein Gleichgewicht aller Nährstoffe nötig sei und schon das Fehlen eines einzigen Stoffes eine grosse Wirkung haben kann.

Selen ist bei der Bildung sogenannter Antioxidantien im Körper beteiligt und ist gewöhnlich in ausreichender Menge in Weizen, Reis oder Fleisch enthalten.

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