Gesundheit, Wellness, Medizin

Diabetes kann möglicherweise das Gehör schädigen. Diabetespatienten unter 60 Jahren zeigen stärkere Hörverluste als Nichtdiabetiker, legen die vorläufigen Ergebnisse einer amerikanischen Studie nahe. Ihre Untersuchungen schilderten Nancy Vaughan und Stephen Fausti vom Department of Veterans Affairs National Center for Rehabilitative Auditory Research (NCRAR) auf dem Wintertreffen der Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in Daytona Beach.

Die Wissenschaftler haben bisher knapp 700 Veteranen im Alter zwischen 25 und 85 Jahren untersucht. Am Ende der Studie sollen die Daten von 800 Versuchspersonen erfasst sein. Als Diabetiker wurden die Teilnehmer eingestuft, bei denen die Erkrankung vor mindestens fünf Jahren diagnostiziert worden war. Bei allen Probanden bestimmten die Ärzte verschiedene Blutwerte und führten eine Reihe von Tests zum Hörvermögen durch.

Die Mediziner analysierten die Testergebnisse in Bezug auf die Dauer der Krankheit, das Alters, selbst berichtete Lärmbelastung, den Insulingebrauch und bestimmte Blutwerte. In der Gruppe der unter 60-Jährigen stellten die Forscher bei Diabetikern eindeutig stärkere Hörverluste fest. In der Altergruppe über 60 waren die Beschwerden bei Diabetespatienten und Nichtdiabetikern ähnlich. In diesem Alter verschleiert möglicherweise die gewöhnliche Altersschwerhörigkeit durch Diabetes hervorgerufene Hörprobleme, vermuten die Forscher.

Diabetes schädigt im Laufe der Zeit verschiedene Organe wie Nieren, Herz, Augen und das Nervensystem. Auch das Hören scheint durch die Erkrankung beeinträchtigt zu werden, zeigen die ersten Ergebnisse der Studie. In weiteren Untersuchungen wollen die Forscher herausfinden, welche Mechanismen dem Hörverlust zu Grunde liegen.

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