Gesundheit, Wellness, Medizin

Depressionen können Nacken- und Rückenschmerzen begünstigen. Das berichtet ein internationales Forscherteam im Fachblatt „Pain“ (Bd. 107, S. 134). Bisher war bekannt, dass starke Schmerzen die Psyche belasten können. Es gibt jedoch wohl auch einen umgekehrten Mechanismus.

Linda Carroll von der Universität von Alberta in Edmonton und ihre Kollegen aus Kanada und Schweden befragten knapp 800 zufällig ausgewählte Personen, die zu Beginn der Studie weder Nacken- noch Rückenschmerzen hatten. Sie interviewten die Probanden dann nochmals nach jeweils sechs und zwölf Monaten.

Versuchsteilnehmer, die unter Depressionen litten, hatten eine viermal höhere Wahrscheinlichkeit, heftige Nacken- und Rückenschmerzen zu entwickeln als nicht depressive Teilnehmer, fanden die Mediziner heraus. Schmerzen wiederum wirken sich nachteilig auf Depressionen aus. Daher sei es wichtig, gegen die Beschwerden vorzugehen, bevor die Betroffenen in einen Teufelskreis geraten, warnen die Ärzte.

Menschen reagieren auf Schmerzen entweder mit Passivität, indem sie sich beispielsweise von allen Aktivitäten zurückziehen, oder aktiv, zum Beispiel mit erhöhtem Training. Depressive Personen werden möglicherweise bereits bei leichten Schmerzen passiv, so eine Theorie der Forscher. Dies könnte die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass selbst zunächst geringfügige Beschwerden zum Problem werden.

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