Gesundheit, Wellness, Medizin

Wer gelegentlich ein Glas Wein trinkt, kann damit möglicherweise das Risiko einer Demenzerkrankung verringern. Das berichten dänischen Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Neurology“ (Ausgabe vom 12. November). Regelmässiger Bierkonsum hingegen könnte die Wahrscheinlichkeit einer solchen Erkrankung sogar noch erhöhen, fanden die Forscher.

Die Neurologen um Thomas Truelsen vom Institut für Präventivmedizin in Kopenhagen befragten 1.700 Erwachsene nach ihren Trinkgewohnheiten in den vergangenen dreissig Jahren. Dann ermittelten die Forscher, welche der Versuchsteilnehmer im Alter an Demenz erkrankten. Bei Weintrinkern war die Wahrscheinlichkeit einer solchen neurologischen Störung um mehr als die Hälfte reduziert, stellten die Wissenschaftler fest. Bei den Testpersonen hingegen, die regelmässig Bier getrunken hatten, lag die Zahl der Demenzerkrankungen deutlich höher.

Die Forscher vermuten daher, dass bestimmte Inhaltsstoffe des Weines und nicht etwa der Alkohol für die heilsame Wirkung verantwortlich sind. Diese so genannten Flavonoide wirken als starke so genannte Antioxidantien. Sie können daher die Nervenzellen im Gehirn vor aggressiven Sauerstoffverbindungen schützen, erklärt Truelsen.

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