Blocker von männlichen Hormonen greifen Prostatakrebs an

Amerikanische Forscher haben herausgefunden, wie Blocker von männlichen Hormonen Prostatakrebs bekämpfen. Diese Standard – Medikamente lösen eine gezielte Immunattacke auf die Krebszellen aus, berichten die Forscher im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (Bd. 98, S. 14565).

Die Forscher um Maria Mercader von der Loyola Universität in Maywood verabreichten 33 Prostatakrebs – Patienten die Hormon – Blocker. Die Medikamente lösten eine massive Invasion von so genannten T – Helfer – Zellen in die Prostata aus. Dort nisteten sich die Zellen vor allem ins Krebsgewebe ein. Andere Teile der Prostata und die übrigen Organe des Körpers blieben von der Immuninvasion verschont.

T – Helfer – Zellen sind wichtige Dirigenten und Aktivatoren der Immunabwehr. Deren spezifische Einnistung durch Hormonblocker zeige neue Wege, um mit Hilfe des Immunsystems Hormonempfindliche Krebsarten wie etwa Prostata- und Brustkrebs zu behandeln, schreiben die Forscher.

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