Gesundheit, Wellness, Medizin

Zahlreiche Studien belegen, dass Kinder, die mit Katzen aufwachsen, seltener Allergien oder Asthma entwickeln. Mit einer Ausnahme, haben nun amerikanische Forscher herausgefunden: Leidet die Mutter unter Asthma, dann erhöht die Katze im Haus das Asthmarisiko für das Kind sogar um das Dreifache. Das berichten die Mediziner um Juan Celedón in der Fachzeitschrift „The Lancet“ (Ausgabe vom 7. September).

Die Wissenschaftler begleiteten mehr als 450 Kinder aus Familien, in denen Allergien vorkamen, von der Geburt bis zum Alter von fünf Jahren. Über regelmässige Telefoninterviews mit den Eltern sammelten sie Informationen über die Lebensumstände “ wie oft sie etwa mit Haustieren in Kontakt kamen “ und die Gesundheit der Kinder “ wie häufig sie zum Beispiel keuchten. Anhaltendes Keuchen ist ein erstes Anzeichen für Asthma. Zudem sammelten die Forscher Staubproben in den Häusern.

Bei Kindern, deren Mutter kein Asthma hatte, hatten diejenigen mit Katzen im Haus deutlich seltener unter ständigem Keuchen zu leiden, fanden die Forscher. Doch Kinder von Asthmatikerinnen zeigten weitaus häufiger die ersten Symptome von Asthma, wenn sie ständigen Kontakt zu Katzen hatten. Dieses Risiko stieg mit zunehmenden Alter auf über das Dreifache.

Die Ergebnisse könnten auf zwei unterschiedliche Ursachen zurückgehen, sagt Celedón: Einerseits könnte die Mutter eine genetisch bedingte Empfindlichkeit an das Kind vererben. Andererseits käme auch die Umgebung, in der sowohl die Mutter als auch das Kind leben, als Ursache in Betracht.

Die Mediziner wollen die Krankheitsgeschichte der Kinder noch weitere Jahre verfolgen.

Weitere Infos finden Sie hier …


Fairvital Bioaktive Vitalstoffe | Vitalstoffe & Gesundheitsprodukte online kaufen | Fairvital

Ähnliche Beiträge

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.