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Eine tägliche Dosis Acetylsalicylsäure (Aspirin) kann die Entwicklung von Darmpolypen bei Menschen mit erhöhtem Darmkrebsrisiko wirksam verhindern. Das berichten amerikanische Wissenschaftler im Fachmagazin New England Journal of Medicine (Ausgabe vom 6. März). Aus Polypen im Dickdarm entwickelt sich häufig Darmkrebs.

In zwei verschiedenen Studien untersuchten die Forscher der Universitäten in Chicago und Chapel Hill Patienten mit Darmkrebsrisiko. Teilnehmer der einen Studie waren Patienten, die nach einer Darmkrebsoperation als geheilt angesehen wurden. Bei diesen Patienten ist das Risiko, erneut Polypen oder Darmkrebs zu entwickeln, dennoch relativ hoch. In der zweiten Studie wurden Personen untersucht, die wegen Polypen operiert worden waren, bei denen jedoch kein Darmkrebs nachgewiesen werden konnte. Jeweils die Hälfte der Personen in jeder Gruppe erhielt pro Tag eine Dosis Aspirin, die andere Hälfte ein Scheinpräparat.

In der ersten Studie “ bei Personen nach einer Krebsoperation “ entwickelten bei Gabe von Aspirin nur 17 Prozent, ohne Aspirin jedoch 27 Prozent neue Polypen. Zudem verzögerte das Mittel die Polypenbildung und verringerte die Anzahl neugebildeter Wucherungen. In der zweiten Studie verminderte bereits eine relativ geringe Dosis Aspirin die Bildung neuer Polypen.

Somit könne der Wirkstoff in Risikogruppen zukünftig zur Vorbeugung gegen Darmkrebs eingesetzt werden, erklärt Robert Sandler von der Universität in Chapel Hill, der an beiden Studien beteiligt war. In Zukunft wollen die Wissenschaftler herausfinden, in welcher Dosis das Mittel am wirksamsten ist. Zudem ist geplant, weitere aspirinähnliche Medikamente mit möglicherweise weniger Nebenwirkungen zu testen.

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